Postverordnung: Vor- und Nachteile für Kunden

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  • Postverordnung: Vor- und Nachteile für Kunden

    Ab 1. Oktober müssen Postkunden nichts mehr bezahlen, wenn sie die Weitergabe ihrer Adresse verlangen. Die neue Postverordnung kann für Kunden auch Nachteile bringen: Die Post darf ihr Netz für Bar-Einzahlungen am Schalter nämlich abbauen.

    Wer umzieht und nicht will, dass die Post die neue Adresse den Absendern weitergibt, kann das ab Oktober gratis verlangen. Die Postangestellten müssen die Kunden auf diese Möglichkeit hinweisen. Diese Änderung ist ein Erfolg für den Schweizer Datenschutzbeauftragten Hanspeter Thür. Er setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Postkunden bestimmen können, was mit ihren Daten passiert. Gegenüber «Espresso» äussert sich Thür zufrieden: «Diese Regelung für die Post ist vernünftig und im Interesse des Kunden.» Aber, warnt Thür, wer wolle, dass seine Adresse nicht in den Datenhandel gelange, müsse aktiv werden und seine Adresse auch bei anderen Stellen blockieren.

    Muriel Jeisy

  • Pures Gold aus Abfall

    Schweizer Kehricht-Deponien sind wahre Goldgruben: Jedes Jahr landet Gold im Wert von über 10 Millionen Franken im Kehricht - und damit letztlich in den Rückständen der Verbrennungsanlagen (KVA). Die Folge: Die KVA-Schlacke enthält gleich viel Gold wie Golderz, das in Minen abgebaut wird.

    Wie bringt man das Gold aus der Schlacke? Die Forschung läuft auf Hochtouren, auch an der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR). Rainer Bunge, Leiter der Fachgruppe Rohstoffe und Verfahrenstechnik: «Wir sind mit Schweizer Firmen daran, das Gold aus der Schlacke zurückzugewinnen. Und wir sind schon recht weit mit diesen Projekten.»

    Tobias Fischer

  • Handys: Aus Alt mach Geld

    Jürg Tschirren