Preiserhöhung bei der Post: Kritik vom Konsumentenschutz

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  • Stacheldraht an der Grundstücksgrenze

    Der Nachbar von «Espresso»-Hörer Paul Christen aus Büren (SO) hat seinen Gartenzaun seit Jahren nicht mehr unterhalten, einige Holzpfosten sind umgekippt. Nun will der Nachbar den Zaun erneuern, dabei jedoch den alten rostigen Stacheldraht vom alten Zaun weiterverwenden.

    Paul Christen sieht dabei Verletzungsgefahr für seine Familie. «Im Tierschutz ist die Verwendung von Stacheldraht verboten!», weiss Paul Christen und fragt, ob dies auch für Menschen gilt.

    Die von Paul Christen angesprochene Verordnung verbietet die Verwendung von Stacheldraht für Tiergehege. Aber auch zwischen Grundstücken von Nachbarn ist die Verwendung von Stacheldraht laut Rechtsexpertin Doris Slongo verboten. In einzelnen Kantonen ist dies in den baurechtlichen Bestimmungen explizit so festgelegt. Zusätzlich gibt es jedoch auch gesamtschweizerische Regeln, die die Verwendung von Stacheldraht verhindern sollen.

    Matthias Schmid

  • Warnung vor gefälschten Swisscom-Rechnungen

    Die Schweizerische Kriminalprävention warnt vor einem neuen Phishing-Versuch. Betrüger schicken eine E-Mail mit einer in holprigem Deutsch verfassten Zahlungsaufforderung. Klickt man auf einen Link, öffnet sich eine Seite, die täuschend echt der Swisscom-Seite nachempfunden ist.

    Der Rat der Kriminalexperten wie immer in solchen Fällen: Ja nicht einloggen und vor allem nichts bezahlen!

    Matthias Schmid

  • Preiserhöhung bei der Post: Kritik vom Konsumentenschutz

    Wer bei einem Umzug seine Briefpost an die neue Adresse weiterschicken lassen will, der bezahlt bisher eine jährliche Gebühr von 15 Franken. Ab dem 1. April will die Post diese Gebühr verdoppeln.

    Noch tiefer ins Portemonnaie greifen müssen Kunden, die nach einem Umzug ihre neue Adresse nicht bekannt geben wollen: Dies kostet neu 60 Franken.

    Mehrere «Espresso»-Hörer stösst dies sauer auf. Sie wollten der Post verbieten, die neue Adresse weiterzugeben. Dies, um sich vor unliebsamer Werbung zu schützen. «Wieso müssen wir dafür mehr bezahlen, obwohl die Post weniger Aufwand hat?», so der Tenor.

    Martina Schnyder