Prüfung für Imker gefordert

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  • Prüfung für Imker gefordert

    Im letzten Winter ist die Hälfte der Schweizer Bienenvölker verendet. Am Bienensterben seien teilweise auch die Imker selber schuld, sagt der Berner Berufsimker und Bieneninspektor Marco Paroni aus Heimenhausen BE: Einigen Imkern fehle das nötige Fachwissen.

    Er schlägt darum vor, dass Imker künftig eine Prüfung ablegen müssen.

    Die Schwizer Imkervereine bieten eine zweijährige Grundausbildung für Neuimker an. «Diese Ausbildung ist qualitativ sehr gut», sagt Peter Gallmann. Er ist Leiter des Zentrums für Bienenforschung der Forschungsanstalt Agroscope in Liebefeld. Das Problem allerdings sei, dass diese Ausbildung für angehende Imker nicht obligatorisch ist.

    Nicole Roos

  • Fliegende Teppiche aus dem Oberaargau

    Flugzeuge sind Wunderwerke der Technik - das gilt sogar für den Teppich. Denn mit leichteren Teppichen sparen Fluggesellschaften Treibstoff und zehntausende von Franken. Die Langenthaler Teppichherstellerin Lantal kämpft darum gegen jedes Gramm zu viel.

    «Alleine durch den Teppich kann man bei einem Airbus A380 Treibstoffkosten von 90'000 Franken pro Jahr sparen», sagt Hanspeter Baumgartner, Leiter Innovation und Optimierung bei der Firma Lantal. Diese Einsparung erreiche man, wenn der Teppich statt des Standardgewichts von 1,65 Kilogramm pro Quadratmeter nur noch ein Kilo wiege. Die Lantal Textiles AG entwickelt ihre Flugzeugteppiche immer weiter. «Immer leichter» ist dabei nur ein Ziel, ein anderes lautet: «längere Lebensdauer». Dabei gilt jedoch bereits ein Jahr als lange - und als Herausforderung für die Entwickler.

    Tobias Fischer

  • Eingeschränkter Einsatzbereich von mobiler Abschnittstempokont...

    Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) beendet nach rund einjähriger Testphase den Einsatz mobiler Abschnittsgeschwindigkeitskontrollen (AGK) auf der A9 zwischen Aigle und Bex im Kanton Waadt.

    Die mobilen Kontrollgeräte sollen künftig nur noch bei einspurigen Nationalstrassen, etwa bei Baustellen, zum Einsatz kommen.

    Das Fazit sei positiv, schreibt das ASTRA in einem Communiqué. «Das Aufstellen der mobilen AGK auf der A9 zwischen Aigle und Bex zeigte präventive Wirkung.» Denn die Anzahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen sei während der Testphase gegenüber vorher stark zurückgegangen.

    Der Test habe aber auch Mängel aufgezeigt, die gegen einen Weiterbetrieb der Anlage am bisherigen Standort auf der A9 sprechen würden, heisst es weiter. Oftmals wurden Fahrzeuge auf der Überholspur von Autos, insbesondere von Lastwagen, überdeckt.