Rabatt-Aktionen von Krankenkassen ärgern Kunden

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  • Rabatt-Aktionen von Krankenkassen ärgern Kunden

    Um die Kunden vor einem Kassenwechsel abzuhalten, bieten Krankenkassen verschiedene Zusatzangebote wie günstige Hotel-Übernachtungen, Konzert-Tickets, Gratis-Flugmeilen oder Rabatt auf Sportbekleidung an. Diese Angebote gefallen nicht allen.

    Mit diesen Mitgliederaktionen wollen die Krankenkassen neue Kunden gewinnen und mit den Rabatten treue Kunden belohnen, heisst es bei den angefragten Krankenkassen. Damit verärgern sie aber auch Kunden. Für Firmen sind die Kunden der Krankenversicherer eine interessante Zielgruppe, um für ihre Angebote zu werben.

    Dass solche Rabattprogramme sich auf die Treue der Kunden positiv auswirken, zeigen verschiedene wissenschaftliche Studien. Allerdings verlieren sie ihren Effekt, wenn sie bei allen Konkurrenten ebenfalls erhältlich sind.

    Nicole Roos

  • Bärlauch: Tödliche Verwechslungsgefahr

    Bärlauch ist beliebt. Er verleiht Frühlingsgerichten ein feines Knoblauch-Aroma und kann ganz einfach im Wald gepflückt werden. Aber Achtung: Dort wachsen auch giftige Pflanzen, die dem Bärlauch zum Verwechseln ähnlich sehen.

    Wegen solchen Verwechslungen registriert das Toxikologische Informationszentrum jährlich rund 15 Vergiftungsfälle. In den letzten 15 Jahren führten fünf Verwechslungen sogar zum Tod. Statt Bärlauch assen die Betroffenen Herbstzeitlosen. Diese enthalten das Gift Colchicin. Schon weniger als ein Milligramm dieses Stoffes pro Kilogramm Körpergewicht ist lebensgefährlich.

    Tobias Fischer

  • Konsumnachrichten

    Reaktorunfall in Japan: Bundesamt für Gesundheit richtet Informations-Telefon ein; Warnung vor frischen, holländischen Miesmuscheln; Rauchen im Auto in Griechenland verboten

    Reaktor-Katastrophe in Japan: Nach aktuellem Kenntnisstand sind keine direkten gesundheitlichen Konsequenzen für die Bevölkerung der Schweiz zu erwarten. Dennoch haben viele Fragen, die das Bundesamt für Gesundheit auf einer speziell eingerichteten Telefonnummer (031 / 322 97 28) beantwortet.

    Warnung vor Miesmuscheln: In Frankreich sind 14 Personen nach dem Verzehr von holländischen Miesmuscheln an Durchfall und Erbrechen erkrankt. Diese Muscheln wurden auch in die Schweiz geliefert. Die noch nicht verkauften Produkte sind bereits vom Markt genommen worden. Personen, welche diese Miesmuscheln gekauft und noch bei sich zu Hause aufbewahren werden aufgefordert, diese nicht zu verzehren.Detailinformation zu den betroffenen Miesmuscheln

    Karin Rüfli, Felix Münger