SBB-Billettpflicht: Kulanz ist Glückssache

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  • SBB-Billettpflicht: Kulanz ist Glückssache

    Seit dem 11. Dezember 2011 gilt auch in Schnellzügen die Billettpflicht. Ohne gültiges Billett bezahlt man einen Zuschlag von mindestens 90 Franken. Bei der Einführung versprach die SBB, ihr Zugpersonal werde mit Augenmass und gesundem Menschenverstand kontrollieren.

    Diese Kulanzregelung wird jedoch sehr unterschiedlich ausgelegt, wie Beispiele von «Espresso»-Hörern zeigen.

    In vergleichbaren Fällen zeigte sich das Personal einmal verständnisvoll, das andere Mal nicht. Auch beim SBB-Inkassobüro konnten einzelne Hörer den Zuschlag im Gespräch herunterhandeln, anderen gelang dies nicht. Die SBB ist sich dieses Problems bewusst, will laut ihrem Sprecher Reto Kormann aber an der Kulanzregelung festhalten.

    Oliver Fueter

  • So finden Sie das richtige Haustier

    In der Schweiz leben 1,5 Millionen Katzen und 450'000 Hunde. Wer sich ein Haustier anschaffen will, muss sich zuerst überlegen, warum er überhaupt einen Hund, eine Katze, ein Meerschweinchen oder ein Kaninchen möchte.

    Ebenfalls wichtig ist zu wissen, was man von einem Tier erwartet und welches Tier diese Erwartungen erfüllen kann. Auch verfügbare Zeit und Platzverhältnisse sind Fragen, die es vor dem Kauf zu klären gilt.

    Auch die Kosten für Haustiere sind nicht zu unterschätzen, sagt Eva Waiblinger vom Schweizer Tierschutz. Ein Hund kostet je nach Grösse 1000 bis 2000 Franken pro Jahr, Katzen etwa 1000 Franken und Kleinnager, Vögel, Schildkröten oder Fische zwischen 500 und 1000 Franken. Nicht eingerechnet sind ausserordentliche Tierarztkosten bei Unfällen oder Krankheiten.

    Nicole Roos

  • Muss ich die Reparatur der Reparatur bezahlen?

    Das Haus von «Espresso»-Hörerin Evelyne Roch Menzi und ihrem Mann in Herznach (AG) wird mit einer Wärmepumpe beheizt. Letzten Mai musste ein Ventil ersetzt werden. Als sie diesen Winter an einem Wochenende die Heizung in Betrieb nehmen wollten, blieb die Wohnung kalt.

    Der Grund: Das ersetzte Ventil war bereits kaputt.

    Der Monteur rückte prompt aus, ersetzte das Ventil - und stellte nachher eine saftige Rechnung: Inklusive Wochenendzuschlag sollten Herr und Frau Roch Menzi knapp 900 Franken bezahlen. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo müssen sie jedoch weder die Arbeit noch den Wochenendzuschlag begleichen.