SBB gibt nach - ein bisschen

Beiträge

  • SBB gibt nach - ein bisschen

    Letzten Sommer wollte die SBB den privat betriebenen Bahnhöfen die Provisionen für Generalabonnemente massiv kürzen. Nun krebst man zurück, allerdings nur vorübergehend.

    14 Bahnhöfe in der Schweiz werden momentan privat betrieben. Deren Haupteinnahmequelle ist der Verkauf von Generalabonnementen. Pro verkauftes Exemplar erhalten die Stationshalter bis zu 460 Franken. Die SBB will diese Provision jedoch auf 50 Franken herunterkürzen, wie «Espresso» bereits vor ein paar Monaten berichtete. Damit würde die SBB pro Jahr rund eine Million Franken sparen. Geld, das zum Beispiel für neues Rollmaterial verwendet werden könnte.

    Simon Thiriet

  • Hundesteuer: Grosse Unterschiede

    Während in der Stadt Bern ein Hundehalter nur 100 Franken Hundesteuer bezahlen muss, sind es in den Städten Zürich und Basel 180 Franken pro Hund. Das ist fast doppelt so viel. Die grossen Unterschiede gibt es, weil jeder Kanton ein eigenes Hundegesetz hat.

    2010 lehnten National- und Ständerat ein eigenössisches Hundegesetz ab. In den kantonalen Hundegesetzen ist unter anderem geregelt, wie hoch die Hundesteuer sein darf. Die Gemeinden wiederum können oft innerhalb eines bestimmten Kostenrahmens selber bestimmen, wie hoch die Steuer für die Vierbeiner sein soll.

    Mit den Einnahmen aus der Hundesteuer decken Städte und Gemeinden die Ausgaben, welche durch die Hunde anfallen, wie Robidog-Behälter oder Hundekot-Säcklein. Zudem werden aus der Hundesteuer zum Teil auch Präventionsprogramme zum Umgang mit Hunden finanziert.

    Nicole Roos

  • «Alte Uhren sind nicht wasserdicht»

    Auf vielen Armbanduhren steht, sie seien wasserdicht oder wasserresistent. Eine trügerische Garantie. Spätestens im Alter können nämlich die meisten Uhren dem Wasser nicht mehr trotzen.

    «Es ist sehr unwahrscheinlich, dass eine Uhr nie einen Wasserschaden hat», sagt Rolf Bill. Er ist seit 27 Jahren Uhrmacher. Viele seiner Kunden seien verunsichert, weil Wasser in ihre eigentlich «wasserdichte» Uhr gekommen sei.

    Selbst bei den besten Uhren würden die Dichtungen mit der Zeit porös, meint Bill. Die Uhr sei einem Altersprozess unterworfen und dessen müsse man sich bewusst sein. Und weiter: «Man muss sich fragen, wofür man eine Uhr kauft. Mit einer filigranen, mechanischen Uhr sollte man zum Beispiel nicht unbedingt Sport treiben. Schon ein kleiner Schlag auf die Krone kann die Uhr wasser-undicht machen. Auch vom Schwimmen mit einer Armbanduhr rät Rolf Bill ab.

    Muriel Jeisy