Schweiz führt neue Gefahrensymbole ein

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  • Schweiz führt neue Gefahrensymbole ein

    Schweizer Konsumenten müssen sich an neue Gefahrensymbole gewöhnen. Die orangen Piktogramme, die auf Produkten vor gefährlichen Stoffen warnen, werden ersetzt. Der Bund lanciert eine Informations-Kampagne. «Espresso» sagt, was sich ändert.

    Diese Symbole kennt jedes Kind: Ein schwarzer Totenkopf oder ein schwarzes X auf orangem Grund. Sie begegnen uns ständig im Alltag, zum Beispiel auf Giftflaschen, aber auch auf Waschmitteln oder Klebstoffen. Die Zeichen warnen uns vor Gefahren bei falscher Anwendung der Produkte.

    Weltweit neue, einheitliche Piktogramme

    Diese Symbole sollen nun aber bald ersetzt werden.Die EU hat beschlossen, für die Kennzeichnung von Chemikalien das sogenannte Globally Harmonized System (GHS) einzuführen. Mit diesem System sollen die weltweit bestehenden Gefahrstoff-Piktogramme vereinheitlicht werden und so den internationalen Warenverkehr erleichtert.

    Maria Kressbach

  • Metall: 100 Millionen Franken im Kehricht

    In Sachen Recycling ist die Schweiz an der Weltspitze. Trotzdem landen zwei Drittel der Metall-Abfälle im Hauskehricht - von der Alufolie über die Gürtelschnalle bis zum Kugelschreiber.

    Es sind kleine Artikel, aber so zahlreich, dass sie einen Altmetall-Wert von 100 Millionen Franken pro Jahr erreichen.

    «Die Rückstände der Schweizer Kehrichtverbrennungen enthalten Kupfer, Aluminium und Messing im Wert von total 80 Millionen Franken, dazu Eisen und Gold im Wert von je 10 Millionen», sagt Rainer Bunge, Professor an der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR). Dieses Geld wollen sich Betreiber von Kehrichtverbrennungs-Anlagen und Deponien nicht entgehen lassen: Aus den Rückständen der Kehrichtverbrennung, der Schlacke, werden mit immer raffinierteren Methoden Metalle herausgeholt. Bei diesem «Urban Mining» wird die Schlacke zum Rohstofflager.

    Tobias Fischer

  • Wieviel Schweiz ist im Valora Sticker-Album?

    «Meine Schweiz» heisst das Hochglanz-Stickeralbum in den Auslagen der Valora-Kioske. Für einen Franken sind 5 Bildchen zu haben, alle mit Motiven aus der typischen Schweiz: von DJ Bobo und Roger Federer  bis zu Matterhorn oder Greina-Ebene.

    «Espresso» hat sich das Album zur Schweiz genauer angeschaut und ist auf ein paar witzige Details gestossen.

    Martina Schnyder