Sinkende Skepsis gegen Videoüberwachung?

Viele Gemeinden und Städte bauen im Kampf gegen Vandalismus und Kriminalität auch die Videoüberwachung öffentlicher Plätze aus - oft mit dem Segen der Stimmbürger. Die Akzeptanz der Kameras steigt.

 

Verunsicherung wegen Kassabons

In Kassenquittungen sind Spuren der Chemikalie Bisphenol A nachgewiesen worden. Gewerkschaften und Konsumentenschützer fordern Massnahmen. Der Bund und betroffene Unternehmen sehen jedoch keinen Handlungsbedarf.

Apples neuester Wurf

Wie immer, wenn Apple ein neues Produkt vorstellt, sind die Erwartungen gross. So auch gestern, als Apple das iPad präsentierte, den ersten Computer ganz ohne Tastatur. Die nächste technische Revolution stellt das iPad aber nicht dar.

Beiträge

  • Sinkende Skepsis gegen Videoüberwachung?

    Wie viele Kameras in der Schweiz öffentliche Plätze überwachen ist nicht bekannt. Genau Zahlen dazu fehlen. Sicher aber ist, dass die Videoüberwachung weiter zunimmt. Das hat auch damit zu tun, dass die Vorbehalte in der Bevölkerung gegenüber Kameraüberwachung abnehmen.

    Bei Abstimmungen zeigt sich häufig ein klares Bild: Die Stimmbürger nehmen Vorlagen zu Videoüberwachung neuralgischer Punkte meist deutlich an. Dies hat verschiedene Gründe. Einerseits wünscht sich ein grosser Teil der Bevölkerung mehr Sicherheit vor Vandalismus und Kriminalität.

    Andererseits werden solche Projekte eher angenommen, wenn der Datenschutz die Verwendung der Bilder klar regelt. Und: In Zeiten von Kundenkarten und Facebook gewöhnt man sich offenbar ganz einfach daran, überwacht zu werden.

    Flurin Maissen

  • Verunsicherung wegen Kassabons

    Die umstrittene Chemikalie Bisphenol A ist unter anderem in Kassenquittungen nachgewiesen worden. Bisphenol A steht im Verdacht, gesundheitsschädigend zu sein.


    Am meisten in Kontakt mit sogenanntem Thermopapier kommt das Verkaufspersonal. Die Grossverteiler Coop und Migros sehen jedoch keinen Handlungsbedarf. Sie verweisen auf das Bundesamt für Gesundheit, welches keine Gefahr sieht.

    Die Gewerkschaft Syna kritisiert die Haltung der Grossverteiler. Bei einer derart kontrovers geführten Debatte dürften sie sich nicht hinter dem BAG verstecken. Sie müssten auch andere Meinungen anhören und gegebenenfalls von sich aus aktiv werden.

    Matthias Schmid

  • Apples neuester Wurf: Das iPad

    Wenn der Computerhersteller Apple ein neues Produkt ankündigt, sind die Erwartungen hoch, besonders seit dem erfolgreichen iPhone. Das iPad, das Apple-Chef Steve Jobs gestern präsentierte, hat die Erwartungen eher enttäuscht.

    Der iPad ist zwar ein komplett neues Produkt: ein Computer ganz ohne Tastatur. Er besteht eigentlich nur aus einem berührungsempfindlichen Bildschirm.

    Die nächste technologische Revolution ist das iPad kaum. Eher ein iPhone im Format A4 und: teuer und schwer.

    Lucius Müller