Sinn und Nutzen der Skiversicherung

Wer neue Skier kauft, bekommt in der Regel gleich noch eine Skiversicherung für ein Jahr geschenkt. Will man diese verlängern, kostet es. Diese Versicherung schützt vor Skibruch und Diebstahl. Beide Risiken sind aber sehr gering.

Ein Versicherungsexperte nennt die Skiversicherung daher eine der unnötigsten Versicherungen. Skiversicherer widersprechen.

 

Konsumnachrichten

- Häufige Mängel bei Deklaration von Biozid-Produkten
- Mehr Konkurse und Firmengründungen 2010 in der Schweiz
- Sparpotential bei Autoversicherungen wird nicht ausgenützt

 

Blüten im Portemonnaie: Was macht man mit Falschgeld?

2010 hat die Bundeskriminalpolizei leicht mehr Falschgeld registriert. Doch was passiert eigentlich, wenn man unwissentlich mit Blüten bezahlt? «Espresso» gibt Tipps, wie man sich gegen Falschgeld schützt und was man damit machen muss, wenn man die Blüten bereits im Portemonnaie hat.

Beiträge

  • Sinn und Nutzen der Skiversicherung

    Wer neue Skier kauft, bekommt in der Regel gleich noch eine Skiversicherung für ein Jahr geschenkt. Will man diese anschliessend verlängern, kostet es. Eine Skiversicherung kostet pro Jahr 10% des Skipreises und verspricht Schutz vor Skibruch und Diebstahl. Beide Risiken sind aber klein.

    Skier könnten heute kaum noch brechen sagen Hersteller und die Beratungsstelle für Unfallverhütung, BFU. Auch das Diebstahlrisiko ist klein. Im ganzen Kanton Graubünden kämen pro Skisaison bei über 7 Millionen Ski-Touristen im Schnitt nur gerade 500 Skier weg, sagt die Kantonspolizei.

    Versicherungsexperten sprechen deshalb von einer der unnötigsten Versicherungen. Skiversicherer halten dagegen und verweisen auf steigende Kundenzahlen. Wenn man seine Skier gegen Diebstahl versichern will, gibt es aber noch eine Alternative zur Skiversicherung. Wer in seiner Hausratversicherung den Zusatz «einfacher Diebstahl auswärts» hat, ist ebenfalls vor Diebstahl geschützt. Dieser Zusatz hat häufig einen Selbstbehalt von 200 Franken, dafür hilft er auch, wenn einem in den Sommerferien die Fotokamera gestohlen wird.

  • Blüten im Portemonnaie: Was macht man mit Falschgeld?

    In der Schweiz wurde 2010 leicht mehr Falschgeld registriert, darunter fast ausschliesslich Noten. Im benachbarten Ausland dagegen wurden deutlich mehr gefälschte Euro-Münzen sicher gestellt.

    Wer unwissentlich mit Falschgeld bezahlt, macht sich noch nicht strafbar. Wer Blüten jedoch wissentlich in Umlauf bringt, muss mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe rechnen. Um zu verhindern, dass man an Falschgeld gerät, kann man verdächtige Noten zum Beispiel beim Einkaufen zurück weisen. Zudem lässt sich die Echtheit der Noten anhand einiger Sicherheitsmerkmale relativ einfach überprüfen.

    Edith Gillmann