Skimming-Versicherung ist laut Fachleuten unnötig

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  • Skimming-Versicherung ist laut Fachleuten unnötig

    225 Bankomaten wurden von Betrügerbanden seit Anfang Jahr manipuliert, um so an die Pincodes der Kartenbesitzer zu gelangen. Die sogenannten Skimming-Betrugsfälle lösen in der Bevölkerung Unsicherheit aus.

    Eine Schweizer Versicherung bietet darum ihren Kunden neu eine Versicherung gegen den Missbrauch von Kredit- und Bankkarten an.

    Gedeckt seien Schäden, die durch Missbrauch von Kredit- oder Bankkarten durch Dritte entstehen, heisst es in der Leistungsübersicht. Ebenfalls eingeschlossen sind Missbrauchsfälle im Internet, beim Online-Banking oder beim Lastschriftverfahren.

    Experten finden diese Versicherung jedoch unnötig. Denn wenn der Bankkunde Opfer eines Betrugsfalles wird und ihn kein Verschulden trifft, kommt meist die Bank oder das Kreditkarteninstitut für den Schaden auf. Allerdings nur, wenn der Kunde die Sorgfaltspflichten eingehalten hat. Zu den Sorgfaltspflichten gehören beispielsweise der sorgfältige Umgang mit der Kredit- oder Kontokarte und das getrennte Aufbewahren von Pincode und Karte.

    Nicole Roos

  • Mietzinsreduktion wegen Bauarbeiten nebenan?

    «Espresso»-Hörerin Anita Gabathuler ist Studentin und wohnt in einer kleinen Mietswohnung in Bern. Die Wohnung nebenan wird umgebaut, was übermässig Lärm und Dreck verursacht. Um für anstehende Prüfungen zu lernen, muss Frau Gabathuler in eine Bibliothek ausweichen.

    Dafür steht ihr laut Rechtsexpertin Doris Slongo eine Mietzinsreduktion zu. Dies, weil der Wert der Wohnung durch den Umbau wesentlich vermindert wird. Je nach Intensität der Belästigung kann die Mietzinsreduktion zwischen 10 und 20 Prozent des Mietzinses betragen. Diesen Betrag fordert Frau Gabathuler am besten schriftlich von ihrem Vermieter ein.

    Matthias Schmid