Spam: Aus den Augen, nicht aus dem Sinn

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  • Spam: Aus den Augen, nicht aus dem Sinn

    Von unerwünschten Werbemails sind E-Mail-Nutzer heute fast verschont. Doch der Schein trügt: Das Problem ist nicht aus der Welt geschafft. Das Spam-Volumen hat in den letzten Jahren zugenommen. Und das bereitet den E-Mail-Providern Sorgen.

    Beispiel Bluewin: Weil die Server des Swisscom-E-Mail-Dienstes derzeit mit Spam überschwemmt werden, konnten Kunden dort Anfang Februar nur unter erschwerten Bedingungen auf ihr E-Mail-Konto zugreifen. Kein Wunder: Die Spam-Belastung ist so gross, das mittlerweile über 80 Prozent des weltweiten E-Mail-Verkehrs aus den lästigen Werbe-Mails bestehen soll. Erst im Jahr 2011 flachte das Wachstum erstmals ab.

    Jürg Tschirren

  • Listerien: Migros ruft Crevetten zurück

    Wieder Listerien-Alarm bei der Migros: Nachdem vor drei Wochen Quorn-Produkte zurückgerufen werden mussten, sind jetzt Crevetten von den krankheitserregenden Bakterien befallen.

    Die krankheitserregenden Listerien seien bei einer Migros-internen Stichprobenkontrolle in gekochten Zucht-Crevetten «Tail-on» aus Indonesien gefunden worden. Dies teilt die Migros mit. Die betroffenen 500 Gramm-Packungen tragen die Migros-Artikelnummer 2514.008.000.00.

    Aus Sicherheitsgründen rufe Migros nun alle Crevetten in 500 Gramm-Schalen zurück, wie die Migros-Sprecherin Monika Weibel erklärt. Der Grossverteiler fordert die Kunden auf, die Schalentiere nicht mehr zu essen. Die befallenen Crevetten waren in allen grösseren Filialen im Angebot und weisen folgende Datierungen auf:

    Philip Kempf

  • Apotheken: Es geht auch ohne Taxe

    Nicht alle Apotheken verrechnen die sogenannten Apothekertaxen. «Espresso» sagt, welche Geschäfte rezeptpflichtige Medikamente günstiger abgeben und ihre Kunden trotzdem beraten.

    Seit 2001 werden Leistungen, die Apotheken bei der Abgabe von rezeptpflichtigen Medikamenten erbringen, nicht mehr über die Medikamenten-Marge abgegolten. Das heisst: Die Medikamentenpreise wurden teilweise gesenkt. Dafür können Apotheker ihre Dienstleistungen separat mit speziellen Taxen verrechnen.

    Gemeint sind jene Taxen, die in Rechnung gestellt werden, wenn der Apotheker zum Beispiel das ärztliche Rezept kontrolliert oder das Patientendossier nachführt, damit keine unerwünschten Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln entstehen. Pro rezeptpflichtigem Medikament kann ein Apotheker 4.30 Franken verlangen und pro Einkauf noch einmal 3.25 Franken.

    Maria Kressbach