Sparen bei der Autoversicherung

Viele Autobesitzer könnten im Herbst ihre Versicherung wechseln. Mit neuen Angeboten wird dabei das Sparpotential immer grösser. Experten raten jedoch dazu, nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Leistung zu achten.

Hörerfragen zu Medikamenten aus dem Internet

Immer häufiger besorgen sich Patienten Medikamente im Internet. Vielen ist dabei aber nicht klar, wie schnell man dabei eine illegale Handlung begeht. Und auch die gesundheitlichen Risiken werden unterschätzt.

Darf der Kostenvoranschlag etwas kosten?

«Espresso»-Hörer Urs Witschi wollte seine defekte Kamera zur Reinigung einschicken. Dazu hatte ihm die Hotline der Reparaturfirma geraten. Statt wie abgemacht die Kamera zu reinigen, wollte die Firma aber das Objektiv auswechseln. Dies war Urs Witschi zu teuer und er verzichtete. Nun soll er aber den Kostenvoranschlag zahlen. Muss er nicht, erklärt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo.

Beiträge

  • Sparen bei der Autoversicherung

    Viele Autobesitzer könnten bis Ende September die Versicherung wechseln. Laut dem Internetvergleichsdienst «Comparis» macht dies aber lediglich jeder Zwanzigste. Dabei gibt es je nach Angebot gerade jetzt ein grosses Sparpotential.

    Die Versicherungen unterbieten sich bei den billigsten Angeboten gegenseitig. In diesem Segment sind die Prämien innert drei Jahren um über ein Fünftel gesunken. Nur auf den Preis zu schauen ist aber nicht sinnvoll.

    Je tiefer nämlich die Prämie, desto reduzierter ist auch die Leistung der Versicherung. Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn die billigen Prämien nur durch hohe Selbstbehalte erreicht werden. Dies lohnt sich laut Experten kaum.

    Matthias Schmid

  • Hörerfragen zu Medikamenten aus dem Internet

    Wer sich übers Internet Medikamente besorgt, gefährdet nicht nur seine Gesundheit, sondern begeht oft auch eine illegale Handlung.

    Aus Frust über die hohen Preise in der Schweiz oder um einen Arztbesuch zu umgehen, bestellen immer mehr Leute Medikamente im Internet.

    Der vermeintliche Trick, um Kosten zu sparen, erweist sich aber oft als Kostenfalle. Laut Gesetz darf man nur so viele Medikamente einführen, wie man selbst während eines Monats braucht. Wer zum Beispiel grössere Mengen im Internet bestellt, begeht eine illegale Handlung.

    Auch die gesundheitlichen Risiken der Medikamente aus dem Internet sind den Schweizerinnen und Schweizern zu wenig bewusst. Viele sind überzeugt, die Präparate selbst dosieren und in Eigenverantwortung anwenden zu können. Dies kann jedoch zu ernsthaften Komplikationen führen.

    Edith Gillmann

  • Darf der Kostenvoranschlag etwas kosten?

    «Espresso»-Hörer Urs Witschi wollte seine defekte Kamera zur Reinigung einschicken. Dazu hatte ihm die Hotline der Reparaturfirma geraten. Statt wie abgemacht die Kamera zu reinigen, wollte die Firma aber das Objektiv auswechseln. Dies war Urs Witschi zu teuer und er verzichtete.

    Nun soll er aber den entsprechenden Kostenvoranschlag bezahlen. Muss er nicht, erklärt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo.

    Ein Kostenvoranschlag ist ein Angebot für einen Vertragsabschluss. Und ein solches Angebot ist laut Doris Slongo immer gratis, solange nichts anderes abgemacht wurde. Da die Reparaturfirma Urs Witschi nicht auf die Kosten aufmerksam gemacht hat, war dies nicht der Fall. Ausserdem hatte Urs Witschi die Kamera explizit zur Reinigung eingeschickt. Einen Kostenvoranschlag für den Wechsel des Objektivs hatte er gar nicht verlangt.

    Matthias Schmid