Steigende Gepäckgebühren bei Swiss-Flügen in die USA

Beiträge

  • Steigende Gepäckgebühren bei Swiss-Flügen in die USA

    Bis letztes Jahr konnten Swiss Passagiere bei Flügen von oder in die USA zwei Gepäckstücke kostenlos einchecken. Seit März 2011 ist in der Economy-Klasse nur noch ein Gepäck erlaubt. Für zusätzliche Koffer verlangt die Swiss 90 Franken pro Weg.

    Die Gebühr für ein zusätzliches Gepäckstück ist innert kurzer Zeit markant gestiegen: Von anfangs 60 Franken auf aktuell 90 Franken. Für die Vielfliegerin und Schauspielerin Susanne Mathys geht das massiv ins Geld: «Für meine internationalen Auftritte habe ich immer meine eigenen Kostüme dabei. Ich bin auf den zweiten Koffer angewiesen. Bis vor kurzem war das kein Problem, mit den neuen, happigen Gebühren hat die Swiss nun aber sämtliche Relationen verloren.»

    Adrian Zehnder

  • Werbung auf SBB-Wagen: «Verschandelung»

    Dass die SBB nach ihren Loks auch Reisezugswagen als Werbefläche anbietet, kommt bei der «Espresso»-Hörerschaft nicht gut an. Dabei könnte die SBB in Sachen Werbung noch viel, viel weiter gehen - wie die «Espresso»-Glosse zeigt.

    Was passiert, wenn sich die SBB in Sachen Werbeverkauf und Sponsoring am Sport orientiert? «Espresso» spielt das augenzwinkernd durch.

    In Wirklichkeit ist vielen Hörerinnen und Hörern schon die Werbung auf Wagen zu viel: Nach dem «Espresso»-Beitrag haben sich viele von ihnen bei der Redaktion gemeldet. Mehr als drei Viertel der Kommentare waren gegen die Wagenwerbung gerichtet. Das sei eine «Verschandelung der Züge und der Landschaft», «einer Staatsbahn unwürdig» oder ein «verspäteter Aprilscherz.»

    Tobias Fischer

  • Konsumnachrichten

    «Nespresso»-Kopien wieder im Regal / Neue Einteilung der Autos in Energie-Kategorien

    Auch die «Ethical Coffee Company» (ECC) darf nun ihre Kaffee-Kapseln wieder im Laden verkaufen. Das Bundesgericht fällte diesen Entscheid, ähnlich wie es dies bereits zu Beginn der Woche bei den Kaffee-Kapseln von «Fust» getan hatte. Die Kapseln sind kompatibel mit den Kaffeemaschinen von «Nespresso», die Firma geht deshalb gegen die diversen Anbieter vor. Es ist dies noch längst nicht das letzte Kapitel im Kapsel-Konflikt. Die Rechtsstreitigkeiten gehen weiter, das Bundesgericht hat bei allen Verfahren die Fälle wieder an die Kantonsgerichte zurückgewiesen, welche die Entscheide nun als nächstes von Gutachtern überprüfen lassen müssen.

    Simon Thiriet / Matthias Schmid