Sturmwarnung an Seen: Prognosen schwierig

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  • Sturmwarnung an Seen: Prognosen schwierig

    Im Sommer sind an Schweizer Seen immer wieder die orangen Blinklichter zu sehen. Sie warnen vor starken Winden. Bei einer Windgeschwindigkeit von mehr als 46 Kilometern pro Stunde wird auf Schweizer Seen die Sturmwarnung ausgelöst.

    Die Meteorolgen von «Meteo Schweiz» beobachten die Wetterentwicklung und informieren dann die Kantonspolizeien der entsprechenden Seen. Diese schalten die Sturmwarnungslampen an. Am Bodensee wird eine allfällige Sturmwarnung zudem mit dem deutschen Wetterdienst abgesprochen.

    40 oder 90 Mal pro Minute

    Bei der Sturmwarnung kommen zwei verschiedene Warnstufen zum Einsatz: Bei der Vorwarnung oder Vorsichtsmeldung blinkt das orange Licht 40 Mal pro Minute. Es macht Schiffsführer darauf aufmerksam, dass mögliche Gefahren drohen. Bei einer Sturmwarnung mit Windgeschwindigkeiten über 46 Stundenkilometern (25 Knoten) blinkt das Warnlicht 90 Mal pro Minute.

    Nicole Roos

  • Bezahlen mit Handy: Wann kommt das?

    An der Ladenkasse soll man bequem mit dem Handy zahlen können: Dieses Versprechen liegt seit gut 10 Jahren in der Luft. Bis jetzt konnten sich die Beteiligten jedoch nicht auf Standards einigen.

    Das Geschäft mit dem «Mobile Payment» kennt viele Mitspieler: Banken und Kreditkartenfirmen, Läden und Telekom-Anbieter. Sie alle haben unterschiedliche Ziele und Interessen, was einer gemeinsamen Lösung bisher entgegenstand.

    Doch seit einiger Zeit ist Bewegung in der Sache. In der Schweiz etwa haben sich die Swisscom, Sunrise und Orange zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen, um Standards beim Zahlen mit dem Handy festzulegen und Insellösungen zu vermeiden.

    Jürg Tschirren

  • Rätselhafte Preiserhöhung

    Nur wenn es «unvermeidbar» sei, gebe Coop Preiserhöhungen an die Kundschaft weiter. Das ist in der neusten Ausgabe der Coop-Zeitung zu lesen. Die gestiegenen Zuckerpreise haben allerdings erstaunliche Folgen bei Coop.

    «Steigende Zuckerpreise verteuern einzelne Artikel», schreibt die Coop-Zeitung. An erster Stelle genannt wird «Sugus sugarfree, 150 Gramm», Preisaufschlag 6,2 Prozent. Wie kann der steigende Zuckerpreis ausgerechnet zuckerfreie Bonbons teurer machen? «Espresso» hat bei Coop nachgefragt.

    Antwort: Bei zuckerfreien Süsswaren werden an Stelle von Zucker Zucker-Austauschstoffe verwendet. Deren Preis entwickelt sich laut Coop parallel zum Zuckerpreis. Dies unter anderem deshalb, weil die Austauschstoffe aus Zucker selbst gewonnen werden.

    Tobias Fischer