Swisscom macht Kasse

Die Swisscom bietet Telefonapparate nach wie vor zur Miete an. Dies, obwohl Geräte mittlerweile auch billig gekauft werden können. Trotz rückläufiger Zahlen verdient die Swisscom mit dem Vermieten von Telefonen weiterhin viel Geld.

 

Wie muss ein Paket korrekt zugestellt werden?

Es komme immer mal wieder vor, dass der Pöstler ein Paket vor der Wohnungstüre oder auf dem Briefkasten deponiert, erzählen Espresso-Hörerinnen und Hörer. Darf der Pöstler das? Und was ist, wenn das Paket gestohlen wird: Haftet dann die Post dafür?

 

Schulden erben

Was passiert mit den Schulden des Ehemannes, wenn dieser stirbt? Muss dann die Ehefrau diese abzahlen? Ja, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo. Ausser, sie schlägt das Erbe aus.

Beiträge

  • Swisscom macht Kasse

    Seit 1992 müssen Telefone nicht mehr gemietet werden. Damals erlaubte die damalige PTT, dass Apparate auch gekauft werden dürfen. Hunderttausende Schweizer mieten ihre Telefone jedoch nach wie vor und spülen der heutigen Swisscom Millionen in die Kasse.


    Wer heutzutage ein Telefon bei der Swisscom mietet, hat dieses in der Regel innerhalb eines guten Jahres amortisiert. Viele Kunden mieten es aber weit über ein Jahr hinaus. Die Swisscom verteidigt ihr Angebot. Der Service am Gerät sei gratis und man könne jederzeit auf das neuste Modell umsteigen.

    Experten sagen jedoch, dass sich bei den heutigen sehr tiefen Preisen für Telefone ein Mietvertrag auf keinen Fall lohne. Die Kunden, die ein Telefon mieten, werden zwar immer weniger. Trotzdem verdient die Swisscom damit immer noch genug Geld, um das Angebot auch weiterhin anzubieten.

  • Wie muss ein Paket korrekt zugestellt werden?

    Darf der Pöstler ein Paket, das nicht in die Paketablage passt, auf dem Briefkasten oder vor der Wohnungstüre deponieren? Das komme immer wieder mal vor, schildern «Espresso»-Hörerinnen und Hörer.

    Zulässig ist dies nur, wenn der Kunde dazu sein schriftliches Einverständnis gibt. Ansonsten muss der Pöstler das Paket persönlich beim Empfänger oder bei einem Nachbarn abgeben. Ist niemand zu Hause, muss er die Sendung wieder auf die Poststelle mitnehmen und eine Abholungseinladung zurück lassen.

    Auf keinen Fall dürfen Pakete einfach auf dem Briefkasten oder vor der Wohnungstür deponiert werden. Wird die Sendung dann gestohlen, haftet die Post dafür. Jedoch nur bis zu einem Betrag von 500 Franken.

    Flurin Maissen

  • Schulden erben

    Der Ehemann einer Hörerin hat vor einigen Jahren von einem Freund 100‘000 Franken gliehen. Nun ist der Freund verstorben und dessen Erben verlangen die Rückzahlung des Geldes. «Was passiert beim Tod meines Ehemannes, muss ich dann die Schulden zurück zahlen?» fragt die Hörerin.

    Ja, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo. Schulden gehören genauso zur Erbmasse wie Vermögen. Falls die Frau die Schulden nicht übernehmen will, kann sie das Erbe ausschlagen. Dafür hat man jedoch nur 3 Monate Zeit.

    Wenn man nicht sicher ist, ob eine Erbmasse auch Schulden beinhaltet, kann man ein Erbe unter «Inventur» annehmen. Dann haftet der Erbe grundsätzlich nicht für mehr, als was er an Vermögen geerbt hat.

    Flurin Maissen