Test: Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen

Beiträge

  • Test: Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen

    Nach dem Unglück der «Costa Concordia» vor Italien hat der Deutsche Automobilclub ADAC im Mittelmeer die Sicherheit auf 10 Kreuzfahrtschiffen getestet. Technisch schnitten alle Schiffe gut bis sehr gut ab und gelten damit als sicher.

    ADAC-Redaktor Otto Saalmann meint gegenüber «Espresso» aber: «Bei der Handhabung und Umsetzung der Sicherheitsstandarts gibt es schon noch Verbesserungspotenzial.»

    So wurden auf 4 Schiffen bei den obligatorischen Seenot-Rettungsübungen nicht alle Passagiere zusammengerufen. Teilweise fehlten die schriftlichen Sicherheitshinweise oder die Pläne waren ungenau. Ausserdem waren Rettungsinseln und Rettungswesten zum Teil verschlossen oder festgebunden. Es kam auch vor, dass Rettungswege verstellt waren. «Das sind Kleinigkeiten, die unter Umständen aber grosse Wirkung haben können», sagt Otto Saalmann vom ADAC. Trotz Mängel: Die Crews der schwimmenden Hotels wurden von den Testern in den meisten Fällen als professionell und routiniert eingestuft.

    Oliver Fueter

  • «Espresso»-Held Nr. 3 ist das Klebeband

    Es hilft beim Basteln, beim Reparieren, und fügt zusammen, was zusammen gehört: Das Klebeband. Richard Drew entwickelte 1930 für den Multitechnologiekonzern 3M das Scotch Tape. Es war als Verschluss für Lebensmittelverpackungen gedacht.

    Erst 2 Jahre später schaffte Scotch Tape in den amerikanischen Haushalten den Durchbruch, weil ein Kollege von Drew einen Abroller mit integriertem Messer dazu erfunden hatte. Fast zeitgleich, 1936, brachte Beiersdorf das Tesaband auf den europäischen Markt.

    Martina Schnyder

  • Unangenehme Überraschung beim Kirschen pflücken

    Damit hat eine «Espresso»-Hörerin nicht gerechnet: Als sie mit ihrer Freundin bei einem Spaziergang Kirschen pflücken wollte, drohte ihr die Besitzerin des Kirschbaumes mit einer Anzeige. Obwohl die beiden die Kirschen nicht auf einem fremden Grundstück pflückten.

    Sondern auf der Strasse, auf welche ein Ast mit Kirschen herunter hing.

    Gemäss Rechtsexpertin Doris Slongo hat die «Espresso»-Hörerin zwar widerrechtlich gehandelt, da die Kirschen tatsächlich dem Eigentümer des Grundstücks gehören. Mit einer Bestrafung rechnen müsse sie jedoch trotzdem nicht, dafür sei das Delikt bei Weitem zu geringfügig.

    Matthias Schmid