Teure Vollmachten - die Post krebst zurück

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  • Teure Vollmachten - die Post krebst zurück

    Die Schweizerische Post reagiert auf die Kritik wegen der Preiserhöhungen beim Abholen von Post-Sendungen mit Vollmacht. Wer künftig nur gelegentlich Sendungen für andere abholt, muss ab 2013 dafür nichts bezahlen.

    Ursprünglich hatte die Post 36.- Franken pro Jahr verlangt.
    Der Ärger bei den Postkunden war riesig: Ab 1. April hat die Post verschiedene Dienstleistungen massiv verteuert. So war eine Vollmacht für das Abholen der Post gratis. Neu verlangte die Post 36.- Franken pro Jahr. Hunderte Postkunden meldeten sich darauf bei «Espresso/Kassensturz».

    Die Leistungen seien nicht kostendeckend, sagte ein Sprecher der Post in «Espresso» vom 24. April. Auch Konsumentenschutz-Organisation protestierten gegen die Preiserhöhung. Doch die Post blieb bei ihrem Entscheid.

    Martina Schnyder / Philip Kempf

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    Navigation in Gebäuden: Google Indoor Maps

    Im Freien navigieren können viele Geräte: Navigationsgeräte im Auto oder beim Wandern, und fast jedes Smartphone. Doch in Gebäuden ist normalerweise Schluss. Denn die Geräte benutzen GPS-Satelliten, zu denen sie drinnen die Verbindung verlieren.

    Der «Indoor Maps»-Dienst von Google versucht, diese Lücke zu schliessen. Denn in grossen, unübersichtlichen, öffentlichen Gebäuden gäbe es durchaus ein Bedürfnis nach Navigationshilfen. So könnte man sich im Flughafen zum richtigen Gate, im Einkaufszentrum zum gewünschten Laden, im Museum zum Ausstellungsobjekt lotsen lassen.

    Damit das klappt, ist Kartenmaterial nötig - das erhält Google von den Besitzern der Gebäude, die den Dienst unterstützen wollen. Dazu muss der Standort festgestellt werden können, ohne auf ein GPS-Signal zurückgreifen zu können. Stattdessen trianguliert das Gerät die Position aus Handy- und WLAN-Signalen.

    Guido Berger