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Skifahrer auf der Piste, bei herrlichem Wetter und Berpanorama
Legende: Das Ski-Vergnügen frühzeitig buchen kann sich lohnen. Keystone
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Familie und Freizeit Skipässe: Rabatte für Online-Frühbucher

Bei den Bergbahnen ist ein neues Preismodell auf dem Vormarsch: Wer die Tageskarte frühzeitig bestellt, bekommt Rabatt. Laax hat dieses Modell bereits eingeführt, Davos folgt diese Saison. Und es ist zu erwarten, dass andere Skigebiete nachziehen.

Wer schon jetzt weiss, an welchem Tag er in Laax skifahren will, kann im Internet für jedes Datum der Saison einen Skipass kaufen. Im Normalfall kostet ein Tag Skifahren 73 Franken, im besten Fall bekommt man einen Skipass im Internet-Frühbuchsystem für 39 Franken. Das neue Preismodell der Bergbahnen ist vergleichbar mit den Preismodellen einiger Fluggesellschaften. Es gibt eine beschränkte Anzahl Billette für eine Preiskategorie, ist die Kategorie ausverkauft, kommt die nächste dran.

Umsätze steigen

In Laax habe sich bei der Einführung im letzten Winter gezeigt, dass dieses Preismodell bei den Wintersportlern gut ankomme. Katja Kamps, Mediensprecherin der «weissen Arena» in Laax erklärt: «Wir haben noch keinen Vergleich über Jahre, aber es ist deutlich zu spüren, dass die Umsätze steigen, weil die Leute im Internet Skipässe kaufen können.» Laut Kamps wurden letzten Winter 850‘000 Skipässe verkauft, rund 48‘000 davon im Internet.

Parsenn: Bis zu 30 Prozent günstiger

Am 15. November startet jetzt auch Davos mit dem neuen Modell. An einzelnen Tagen im letzten Winter sei es getestet worden. Man sei überzeugt, dass es eine gute Sache sei, sagt Frédéric Petignat, Mediensprecher der Bergbahnen Davos. Für das Skigebiet Parsenn – das teuerste in Davos – zahlt man dann bis 30 Prozent weniger, wenn man zum richtigen Zeitpunkt im Internet bucht, nämlich 48 statt 68 Franken. Petignat betont, dass es sich für Skifahrer lohne. «Ausserdem müssen sie nicht mehr lange Schlange stehen an der Kasse, wenn sie im Internet buchen.» Die Bergbahnen versprechen sich durch diesen Internet-Verkauf eine bessere Auslastung.

Bei Erfolg folgen weitere

Andreas Keller, Mediensprecher des Verbands Seilbahnen Schweiz, glaubt, dass in der Branche diesen Winter genau beobachtet wird, wie sich das neue Preismodell in Laax und Davos bewährt. Er ist überzeugt: «Wenn es den Umsatz steigert, werden weitere Skigebiete nachziehen.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Huwyler , Bern
    Das Angebot hat 1 grossen Fehler: man kann NUR per Kreditkarte online bezhlen. Es gibt viele Menschen die grundsätzlich online keine Kredikarten benutzen oder die gar keine Kredikarte haben! Alternativ könnte LAXX+ Paypal Zahlungen akzeptieren oder eine Kooperation mit der SBB eingehen, dass mann online eine Nummer erhält und dann das Geld am SBB Schalter im voraus einzahlt, u.s.w.
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  • Kommentar von Urs Grützner , Bern
    Jede praktikable Massnahme, die hilft den Ansturm schon zum voraus abzufedern und zu verteilen macht grundsätzlich Sinn. Es entsteht eine Win-Win Situation für alle, Kunden und Bahnbetreiber. Kombiniert mit einer App, die live zeigt, wie lange an welcher Station gewartet werden muss lassen sich die Menschenströme in erträgliche Bahnen lenken. Das ist halt der Preis einer Freizeitindustrie mit Massenandrang
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