Zum Inhalt springen

Konsum Essen per Internet teilen statt wegschmeissen

Im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung gibt es im Internet eine neue Plattform: myfoodsharing.ch. Händler, Produzenten und Privatpersonen können darauf Lebensmittel, für die sie keine Verwendung mehr haben, kostenlos anbieten.

Skizze mit dem Ablauf von Foodsharing (geben, nehmen, teilen)
Legende: So funktioniert die Idee von myfoodsharing. Foodsharing

Wer sich registriert hat, kann sogenannte Essenskörbe auf die Plattform stellen. Interessenten können sich daraufhin melden. Wer den Zuschlag bekommt, kann die Esswaren abholen. Die Plattform ist laut dem Initianten und Filmemacher Valentin Thurn in Deutschland bereits sehr erfolgreich. Über 30‘000 aktive Benutzer haben dort innert eines Jahres insgesamt 24 Tonnen Lebensmittel geteilt.

Kampf gegen Lebensmittelverschwendung

Das Konsumentenforum kf unterstützt die Plattform in der Schweiz. Laut Präsidentin Babette Sigg sei das Problem der Lebensmittelverschwendung hierzulande in der Bevölkerung noch zu wenig präsent. Man müsse etwas dagegen tun, dass rund ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen wird. Die Internetplattform myfoodsharing.ch könne dabei eine Hilfe sein.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Teilen Sie Ihre Meinung... anwählen um einen Kommentar zu schreiben

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

Bitte beachten Sie unsere Netiquette verfügbar sind noch 500 Zeichen

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Jonas Huber, Basel
    Ich finds eine super Idee. Aber es ist viel zu nerdig für etwas einfaches. Ich find auch es braucht im Quartier einen Ort für Exchange. Denn das Internet Portal wird erst funktionieren, wenn extrem viele Leute mitmachen. Und ich frage mich, ob es dazu kommen wird. Die Schweiz ist immer noch sehr reich und ob die viel-Esswarenbesitzer lieber Gemüse- als Facebook-Felder ausfüllen, ist zu bezweifeln. Ein tolles Beispiel für den Nutzen des Internet. Auch toll: http://www.mitfahrgelegenheit.ch/
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Raina Bente, Villmergen
    Ich unterstutze diese Idee und möchte ich mich profitieren. Wenn ich weis wie viele Leute verhungern ich kann nicht Nahrung weg schmeißen und kann das nicht sehen. Also wo kann man diese Nahrung bekommen? Ich habe in Internet Überfall gesucht, aber nicht gefunden. Natürlich einfach wäre wenn die Geschäfte neben der Tür stellen, und eine Platz dafür besorg wo die andere auch das machen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Daniel, Kt Schaffhausen
    In Deutschland ist das erlaubt aus den Abfällen noch gewisse Lebensmittel zu nehmen und sie werden auch getrennt im Abfall. In der Schweiz ist so etwas "gestohlen" also wird man zum Dieb! Diese Abfälle werden in die Wiederverwertung gebracht wo sie zu Gas und Humus oder so verarbeitet werden. So macht die Wiederverwertung ja auch Ihren grossen Gewinn wo die wenigsten wissen. Fragen sie doch mal, wie viel die Kehrichtverbrennungsanlagen Gewinn machen. sonst muss es immer der Kassensturz tun.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten