Die meisten Soundbars sind schwach auf der Brust

Für die schwache Tonqualität sind die meisten Soundbars viel zu teuer. Das zeigt ein aktueller «Kassensturz»-Test. Bei Kosten von mehreren 100 Franken lohnt sich die Suche nach einer Alternative.

Erst die Kombination von Bild und Ton ermöglichen den vollkommenen Filmgenuss. Doch: Viele Flachbildschirme sind nicht nur flach in der Form – sie sind es meist auch im Ton. Soundbars – spezielle lange und schlanke Fernseh-Lautsprecher – sollten die Lücke füllen.

Im «Kassensturz»-Test zeigt sich allerdings, dass sie genau das nicht können. Von zwölf Soundbars im Test haben nur drei ein «gutes» Gesamturteil, drei sind «ungenügend». Bei fast allen hapert es ausgerechnet am Klang: zu dünn, zu wenig klar, unnatürlich, undefinierbar, unausgewogen. Das sind nur ein paar Kommentare der ausgewiesenen Expertenjury.

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Der Test:

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Den ausführlichen Testbericht sehen Sie heute um 21.05 Uhr auf SRF 1.

Echtes Kinogefühl gibt's mit Home-Cinema

Das Urteil für derart teure Geräte ist alles andere als schmeichelhaft. Die Soundbars im Test kosteten zwischen 100 und 750 Franken. Das teuerste, Sonos Playbar, landete gar auf dem letzten Platz. Das lag unter anderem daran, dass es keinen Bass-Lautsprecher hat. Der zweite Soundbar ohne Bass landete auf dem zweitletzten Platz, allerdings kostet er nur 100 Franken (Migros-Eigenmarke Durabase).

Für Käufer von Fernsehern heisst das, sich schon im Voraus zu überlegen, wie das Problem mit dem Ton gelöst werden soll. Im Wohnzimmer ist die Anbindung an die vorhandene Stereoanlage oft die beste Lösung. Oder man investiert das Geld in eine neue Stereoanlage. Wer den Platz hat, kann für sich mit diesem Geld auch ein Home-Cinema-System leisten. Allerdings braucht es Platz, um alle Lautsprecher zu platzieren. Wer das echte Kinogefühl sucht, wird sowieso die letzte Lösung realisieren.