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Legende: Der Ad-Blocker blendet die Werbung (rot) aus. Redaktioneller Inhalt rutscht nach oben. PD
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Multimedia Mit «Ad-Blocker» gegen nervige Online-Werbung

Von oben flattert ein Bild eines Autoherstellers in den Monitor, so gross wie die eigentliche Website. Der Benutzer sucht mehrere Sekunden, bis er die Werbung wegklicken kann. Online-Werbung kann nervig sein – deshalb greifen viele zu Browser-Erweiterungen, die die Werbung ausblenden: «Ad-Blocker».

«Ad-Blocker» greifen auf «schwarze Listen» zurück, auf denen alle Websites aufgeführt sind, bei denen die Erweiterung die Werbung herausfiltern soll. Das ist bequem für die Benutzer, aber schlecht für die Betreiber von Websites.

Ihnen gehen doch potentielle Werbeinnahmen flöten, mit denen sie ihr kostenloses Angebot zu einem guten Teil finanzieren. Zum Beispiel Online-Zeitungen.

Werbeblocker sind aber nicht nur deshalb umstritten: Anbieter der Erweiterungen haben damit auch ein Werkzeug in der Hand, Betreiber von Websites zu erpressen: Wer bezahlt, dessen Werbung wird vom Filter durchgelassen. Wer genau auf die schwarze und weisse Liste kommt, ist oft nicht nachvollziehbar und intransparent.

Werbung finanziert Websites

Für den Benutzer gibt es zwei Möglichkeiten: Er kann sich auf die Blockierungs-Liste eines Ad-Block-Anbieters verlassen, die Werbung auf möglichst vielen Websites blockiert – oder selektiv Seiten von Werbung befreien, die schwarze Liste also selber erstellen.

Im ersten Fall riskiert er, dass durch die fehlenden Einnahmen viele Angebote in Zukunft kostenpflichtig werden. Im zweiten Fall kann er dieser Entwicklung entgegenwirken, in dem er zum Beispiel bei seinen Lieblings-Seiten die Werbung und das damit verbundene Finanzierungsmodell zulässt und nur auf jenen Seiten blockiert, wo sie wirklich nervig ist.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Erwin , Bern
    Macht SRF auch einen Beitrag darüber, wie man Werbung auf SRF ausblenden kann?
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  • Kommentar von lent , basel
    Die einfache und saubere Alternative: Opera als Browser verwenden. Dort ist die Einstellung "Inhalte blockieren" bereits seit Jahren dabei und man braucht keine zusätzlichen Blocker mehr. Zudem kann man persönliche Listen erstellen und so filtern, welche Werbung man allenfalls sehen will.
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  • Kommentar von Oliviero , Chud
    Vergesset aber nicht wer angefangen hat Blut zu vergiessen. Das waren nähmlich nicht die bösen Benutzer, sondern die Betreiber der Webseiten. Und weil sich die Situation von blinkenden und plötzlich erscheinenden Flash-Bannern nicht wahnsinnig gross geändert hat, bin ich auch der Meinung, dass Webseiten, die Webung in vernünftigen masse anzeigen(ja sogar das neue System von Youtube gehört dazu) ruhig von meinen Werbeblocker ignoriert werden.
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