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«Dä Kafisatz» «Gratis-Kreditkarte» von Coop kostet immer mehr

Coop bietet Visa- und Mastercards vollmundig als «Supercard-Plus – die Gratis-Kreditkarte» an. Nur: So gratis ist die Karte nicht, es kommen immer mehr Gebühren dazu. Nun sogar eine für die Zustellung einer elektronischen Rechnung. Das verdient den «Kafisatz» dieser Woche.

Der Beitrag dazu:

Während sich viele Konsumentinnen und Konsumenten darüber ärgern, wenn sie für Papierrechnungen extra zahlen müssen, geht die Kreditkarten-Herausgeberin Swisscard bereits einen Schritt weiter: Wer die «Supercard-Plus», die «Gratis-Kreditkarte» von Coop, besitzt, muss ab Mitte Oktober selbst für die elektronische Rechnung 50 Rappen bezahlen.«Dä Kafisatz»

Kundinnen und Kunden sind verärgert. Ein Hörer des SRF-Konsumentenmagazins «Espresso» sagt: «Ich bezahle doch nicht dafür, dass die E-Rechnung automatisch bei mir im E-Banking aufgeschaltet wird.» Bei Swisscard heisst es, auch der automatisierte Versand verursache Kosten. Und: «Damit die Karte weiterhin ohne Jahresgebühr abgegeben werden kann, müssen wir gewisse Gebühren verursachergerecht weitergeben.» Mehr

Zum Nachhören:

«Dä Kafisatz»

3 Kommentare

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  • Kommentar von Johannes Kern , Gossau ZH
    Ich habe mit Fr. 300.-/Jahr eine eher teure Kreditkarten. Entsprechend ist aber relativ viel Service inkl. und ich erhalte jährlich einen Swiss-Gutschein in der Höhe der Jahresgebühr, den ich eh brauchen kann. Also kostet mich die Karte am Schluss wieviel...? Richtig! Wer einmal begriffen hat, dass einem in der Geschäftswelt NIE etwas ohne Gegenleistung (Umsatz) geschenkt wird, egal wie rot die Plakate sind, hat meist recht viel Potential, um WIRKLICH zu sparen.
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  • Kommentar von W. Pip , Züri
    In Deutschland wurde höchstrichterlich festgestellt, dass die Rechnungstellung (auch in Papierform) unabdingbarer Bestandteil einer Leistung und mit deren Preis abgegolten sei. Ich warte mit Spannung auf ein entspr. Urteil hierzulande. Konsumentenschutzorganisationen könnten mit einem Musterprozess diese hierzulande grundlegende Frage medienwirksam klären. Eine Einladung.
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    1. Antwort von Susi Wang , 5712 Beinwil
      Auch in Oesterreich gibt es das Gesetz. Es dürfte auch in der Schweiz den Politikern und den Konsumentenschützern klar sein, dass wer ein Dienstleistungsunternehmen betreibt, Banken, Anwälte, Aerzte, die Rechnung inkl.Briefmarken zum Business gehört und bis data in den Preisen einkalkuliert sind. Die Swisscard gehört den grossen Schweizer Banken. Diese sind es ja auch, die uns die vom Gesetz vorgeschriebenen Kontoauszügen im Dez. noch die -.85 bis 1.80 Marken verrechnen für die Zustellung.
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