Tipps für das Entfernen der ärgerlichen Leimrückstände

Die Freude über das neu angeschaffte Geschirr wird arg getrübt, wenn auf jedem Teller und Glas ein Preisschild klebt, das sich einfach nicht sauber entfernen lässt. Die Hörerschaft von «Espresso» hat Tipps und Tricks zuhauf parat.

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Bildlegende: Leimrückstände sehen nicht schön aus. zvg

Das Konsumentenmagazin von Radio SRF1 hatte nach Tipps gefragt, wie man das hässliche «Gschmier» loswerden kann. Die zahlreichen Reaktionen der Hörerinnen und Hörer zeigen klar auf: Klebeetiketten entfernen gehört wahrlich zu den unangenehmsten Dingen, an denen man regelmässig fast verzweifeln kann.

8 Tipps aus der Espresso-Hörerschaft

Auch alte Kundenkarten oder Kreditkarten können zum Abschaben der Leimrückstände verwendet werden. Hat gegenüber dem Fingernagel den Vorteil, dass es diesen schont und die Oberfläche nicht zerkratzt

.

Bei hitzebeständigen Gläsern oder Flaschen lassen sich Etiketten gut ablösen, indem man die Gefässe mit kochendem Wasser füllt. Die Etikette muss dabei trocken bleiben. Nach ein paar Minuten lässt sich die Etikette an einem Stück abziehen.

Ist das Füllen mit Wasser nicht möglich, lassen sich folienartige Etiketten gut mit dem Föhn erwärmen und ablösen.

Kleberreste beseitigt man mit etwas Wundbenzin oder anderen benzinartigen Mitteln. Vorsicht bei Kunstglas! Dieses kann bei der Verwendung von Nagellackentferner dauerhaft matt werden.

Detailhändler: «Problem bekannt, Lösung nicht»

Die Nachfrage bei Ikea, Coop und Migros bestätigt: Die Kleberückstände von Preisetiketten sind ein Dauerbrenner unter den Ärgernissen der Kunden. Schuld seien häufig die Klebestoffe.

Je älter sie werden, desto mühsamer werden sie zum Ablösen. Ausserdem gebe es Artikel, die eine grosse Herausforderung für die Etikettenhersteller seien.

Besonders schwierig sind Produkte, die nass und feucht werden, wie Pflanzen und Tiefkühlprodukte. Ein benutzerfreundlicherer Klebestoff ist aber offensichtlich nicht in Sicht.

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