Trotz Butterberg: Schweiz importiert Bio-Butter

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  • Trotz Butterberg: Schweiz importiert Bio-Butter

    Der Bio-Dachverband Bio-Suisse hat den Import von Bio-Butter in die Schweiz bewilligt. Milchproduzenten dürfen bis Ende Dezember 60 Tonnen Bio-Butter einführen. Dies, obwohl die Schweiz auf einem Butterberg von 5'000 Tonnen sitzt.

    Es sei eben kein Bio-Butterberg, verteidigt Bio-Suisse-Sprecherin Sabine Lubow die Bewilligung.

    Die Butter würde auch nicht von weit weg, sondern aus dem grenznahen Ausland importiert - aus Süddeutschland und Österreich. Bio-Suisse habe sich den Entscheid nicht leicht gemacht, sagt Lubow. Letztlich sei der Import jedoch im Sinn des Bio-Konsumenten. Dieser müsse sonst auf konventionelle Produkte ausweichen oder im Ausland einkaufen.

    Oliver Fueter

  • Erben: Wenn die Bank das Konto sperrt

    Beim Tod des Ehepartners kommt zur Trauer unter Umständen noch dazu, dass man um sein Geld kämpfen muss. Oft wird nämlich das gemeinsame Konto gesperrt, bis die Erbverhältnisse geklärt sind. Im Normalfall kann der überlebende Ehepartner trotzdem die laufenden Kosten decken.

    Eine Vollmacht gilt nicht über den Tod des Ehepartners hinaus. Auch wenn dies im Vorfeld explizit gewünscht wurde, geht das Erbrecht vor. In den meisten Fällen können notwendige Zahlungen trotzdem im Einvernehmen mit der Bank vorgenommen werden.

    Um wieder auf die Gelder zugreifen zu können, die einem als Erbe zustehen, muss bei einer Kontosperrung ein Erbschein beschafft werden. Dies kostet einige hundert Franken und kann sich Wochen oder Monate hinziehen.

    Tobias Fischer

  • Erben: Vorsorgen bei digitalem Besitz und Passwörtern

    Wenn jemand stirbt, dann ist es für die Hinterbliebenen oft schwierig, an die Passwörter des Verstorbenen zu gelangen. Wer will, dass seine Hinterbliebenen ohne viel Aufwand an die wichtigsten Daten kommen, sollte sich seine Passwörter auf einen Zettel notieren.

    Diesen Zettel kann er zusammen mit dem Testament seinem Notar zukommen lassen, der sich schliesslich um die Zuteilung der Daten an die Erben kümmert.

    Wer es ausgefeilter will, kann auch die Hilfe einer Software zur Passwortverwaltung in Anspruch nehmen. Dort werden sämtliche Passwörter gesammelt und mit einem Master-Passwort geschützt. Der Nutzer muss sich also nur noch ein einziges Passwort merken, um Zugriff zu sämtlichen anderen Passwörtern zu haben.

    Jürg Tschirren