TV: 3D-Effekt ist nichts für schnelle Bilder

Beiträge

  • TV: 3D-Effekt ist nichts für schnelle Bilder

    Grosse Fussball-Turniere wie der Fussball-EM 2012 bedeuten Hochsaison für Fernseh-Verkäufer. Bestimmte TV-Geräte versprechen, aus dem herkömmlichen 2D-Bild ein dreidimensionales zu machen. Wie funktioniert das?

    Um ein richtiges 3D-Bild zu erhalten, muss mit zwei Kameras gefilmt werden. Es braucht zwei verschiedene Bilder derselben Szene, genauso wie der Mensch durch seine Augen auch immer zwei perspektivisch leicht unterschiedliche Bilder sieht, die im Kopf zu einem einzigen Bild mit räumlicher Tiefe zusammengesetzt werden.

    Geräte und Fernseher, die versprechen, aus einem herkömmlichen 2D-Bild eines in 3D zu machen, gehen aber nur von einem einzigen Bild aus. Das wird verdoppelt und die Kopie anschliessend leicht versetzt über das Original gelegt. So entsteht ein seltsam verschwommenes Bild, das durch die richtige Brille betrachtet einen 3D-Effekt hat.

    Jürg Tschirren

  • Toilettenpapier zur Europameisterschaft

    Pünktlich zur Fussball-EM führen die Läden Aktionen, Wettbewerbe und Promotionen durch. Dass Pommes-Chips und Bier zum Fussball-Sommer passen und deshalb wie wild feilgeboten werden, kann man noch nachvollziehen.

    Bei Toilettenpapier mit Fussballmuster und dem original EM-Knäckebrot ist das Verständnis bedeutend kleiner. Eine «Espresso»-Glosse über Sinn und Unsinn von Verkaufsaktionen zur Europameisterschaft 2012.

    Simon Thiriet