UBS-Jubiläumsaktion als Kundenfang?

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  • UBS-Jubiläumsaktion als Kundenfang?

    In einer grossangelegten Werbekampagne zu ihrem 150. Geburtstag offeriert die UBS Schiffs-Tageskarten für 5 Franken. Wer den Gutschein einlöst, erklärt sich gleichzeitig einverstanden, dass die UBS die angegebenen Personendaten für Marketingzwecke verwenden darf.

    Dies finden «Espresso»-Hörern stossend.

    «Espresso»-Hörer Roger Wild aus Basel meint: «Es handelt sich also keinesfalls um ein grosszügiges Geschenk der UBS. Sondern es geht lediglich darum, Adressen zu sammeln.» UBS-Kommunikationschef Peter Hartmeier weist diesen Vorwurf zurück: «Das ist lächerlich. Man kauft sich viel leichter Namen zusammen, als so eine gigantische Aktion auf allen Schweizer Seen zu organisieren.»

    Oliver Fueter

  • Aufgepasst bei Autobahn-Baustellen!

    In der Schweiz gibt es rund 1800 Autobahn-Kilometer, davon heisst es jährlich an 5 bis 7 Prozent «Achtung Baustelle».

    Baustellen machen die sonst als sehr sicher geltenden Autobahnen gefährlich: Auf stark befahrenen Abschnitten ist die Unfallrate mit Baustelle doppelt so gross wie vor Baubeginn. «Espresso» begleitet Crash-Tests zum Thema und gibt Sicherheitstipps.

    Was tun, wenn man auf der Autobahn eine Panne hat und der Pannenstreifen wegen einer Baustelle abgesperrt ist? Crash-Tests in Wildhaus (SG) zeigen eindrücklich, wie man es nicht tun soll: Das Pannenfahrzeug steht auf der rechten Fahrspur, der Fahrer ist ausgestiegen, um den Schaden zu beheben. Plötzlich wird das Fahrzeug durch ein anderes Auto gerammt - mit 55 km/h. Der Lenker des Pannenfahrzeugs - beim Crash-Test natürlich nur eine Puppe - wird dabei über die Baustellen-Abschrankung geschleudert. Schwere oder gar tödliche Verletzungen wären hier die Folge.

    Tobias Fischer

  • Wer verdient an einem Kilo Schweizer Äpfel

    Der Preis für Äpfel ist im Keller. Angenehm für Konsumenten, ein Problem für die Obstbauern. Sie verdienen immer weniger an ihrer Ernte. Konkret heisst das, dass Konsumenten etwa drei Franken pro Kilo im Laden bezahlen und der Bauer davon etwa einen Franken erhält.

    «Und wohin fliessen die verbleibenden zwei Franken?» will Espresso-Hörerin Ruth Widmoser aus Erlenbach im Kanton Zürich wissen.

    Josef Christen vom Schweizer Obstverband erklärt gegenüber dem Konsummagazin «Espresso»: «Das Geld geht einerseits an den Lagerhalter, fliesst andererseits in die Logistik, in den Transport und natürlich auch in die Marge des Verkäufers im Laden.»

    Martina Schnyder