Überteuerte Tiermedikamente in der Schweiz

Beiträge

  • Überteuerte Tiermedikamente in der Schweiz

    In der Schweiz kosten bestimmte Medikamente für Tiere massiv mehr als im Ausland. Der Preisüberwacher hat fünf verschiedene Tiermedikamente untersucht. Darunter ein Präparat gegen Verstopfung bei Hunden und Katzen. Dieses kostet in der Schweiz drei Mal mehr als in Österreich.

    Die Schweizerische Vereinigung der Veterinärfirmen (SVVF) begründet die höheren Preise mit den höheren Kosten in der Schweiz. So müssten die Tiermedikamente extra für die Schweiz zweisprachig angeschrieben werden und die Kosten für Löhne, Miete und Marketing seien höher als im benachbarten Ausland. Zudem sei der Schweizer Markt eher klein, was die Kosten pro Medikament wiederum verteuere.

    Nicole Roos

  • Unverständnis über den SBB-Service-Abbau

    Ab nächstem Sonntag bezahlt ein Bahnkunde ohne gültiges Ticket in den SBB-Zügen eine Busse. Ein Billett beim Kondukteur beziehen, ist ab dem Fahrplanwechsel nicht mehr möglich. SBB-Kunden zeigen sich in einer repräsentativen Umfrage vom «Kassensturz» unzufrieden.

    Von den knapp 1'000 befragten SBB-Kunden geben 64 Prozent an, dass sie nicht einverstanden sind, dass die SBB keine Billette mehr im Zug verkauft. Bei den 50-74jährigen liegt der Wert sogar bei 72 Prozent.

    Im Konsummagazin «Kassensturz» von SF 1 nimmt die SBB live Stellung zu der Umfrage ihrer Kunden, auch zur deren Meinung zu den Billett-Preisen (SF 1, 21.05).

  • Vermeintliche Sicherheit am Fussgängerstreifen

    «Ich habe Vortritt, die Autofahrer sollen gefälligst Rücksicht nehmen!» Mit diesen Gedanken überqueren viele Fussgänger die Strasse. Eine hochgefährlich Einstellung wie ein Fussgängerstreifentest des TCS zeigt.

    Der Touring-Club Schweiz (TCS) publiziert heute eine Studie, in welcher er 100 Fussgängerstreifen in der Schweiz getestet hat. Das Resultat ist erschreckend: Über die Hälfte der untersuchten Übergänge seien «mangelhaft» bis «sehr mangelhaft», so der TCS. «Oft sind die Fussgängerstreifen schlecht beleuchtet», so Experte Olivier Caspar.

    Auch der zweite grosse Verkehrsclub der Schweiz, der VCS, befasst sich mit der Thematik. So lancierte man gestern eine Kampagne mit dem Ziel, Unfälle auf den Fussgängerstreifen zu reduzieren. «Die Hälfte aller schweren Fussgängerunfälle passieren erst auf der zweiten Fahrspur. Es ist also wichtig, dass man auch dann noch aufmerksam bleibt, wenn ein Auto angehalten hat», rät VCS-Projektleiter Michael Rytz.

    Simon Thiriet