Unerwünschte Werbung trotz Stopp-Kleber

Eine «Espresso»-Hörerin hat trotz Stopp-Kleber an ihrem Briefkasten Werbung gefunden.

Adressiert war diese «an die kleinen und grossen Spielzeugfreunde» gefolgt von Strasse und Wohnort. Derart adressierte Werbung dürfe der Pöstler nicht zustellen, wenn an einem Briefkasten ein Stopp-Kleber angebracht ist, sagt die Post.

Wenn es trotzdem vorkomme, sei das ein Versehen und Einzelfall. Von Einzelfällen könne keine Rede sein, sagt dagegen der Konsumentenschutz und fordert ein strengeres Gesetz. Hörerdiskussion: Nützt der Stopp-Kleber?

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Konkubinatspartner im Spital: Welche Rechte habe ich?

«Espresso»-Hörerin Susi Bischof ist seit gut 10 Jahren mit ihrem Partner zusammen. Sie sind nicht verheiratet, leben jedoch zusammen im Konkubinat. Sie machen sich nun Gedanken über ihre Rechte, falls einer von ihnen ins Spital eingeliefert werden muss und nicht mehr ansprechbar ist. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo setzen die beiden für diesen Fall am besten eine sogenannte Patientenverfügung auf.

Beiträge

  • Unerwünschte Werbung trotz Stopp-Kleber

    Eine «Espresso»-Hörerin hat trotz Stopp-Kleber in ihrem Briefkasten Werbung gefunden. Adressiert war diese «an die kleinen und grossen Spielzeugfreunde» gefolgt von Strasse und Wohnort.

    Werbung, die in der Adresse statt dem eigenen Namen eine solche allgemeine Formulierung aufweist, nennt man teiladressierte Werbung. Ursprünglich konnte man damit den Stopp-Werbung-Kleber umgehen. Der damalige Bundesrat Leuenberger hat diesem Trick 2003 aber den Riegel geschoben.

    Seither dürfen Pöstler teiladressierte Werbung nicht mehr zustellen, wenn an einem Briefkasten ein Stopp-Werbung-Kleber angebracht ist. Hin und wieder könne das aber aus Versehen trotzdem passieren, sagt die Post. Das seien aber Einzelfälle. Von Versehen und Einzelfällen kann laut der Stiftung für Konsumentenschutz SKS keine Rede sein. Daher fordert die SKS im neuen Bundesgesetz für unlauteren Wettbewerb den Stopp-Kleber verbindlicher zu verankern.

    Rafael Zeier

  • Konkubinatspartner im Spital: Welche Rechte habe ich?

    «Espresso»-Hörerin Susi Bischof aus Zug lebt seit 10 Jahren mit ihrem Lebenspartner zusammen. Die beiden fragen sich nun, was für Rechte sie als Konkubinatspartner haben, falls einer ins Krankenhaus muss und im schlimmsten Fall nicht mehr ansprechbar ist.

    Die beiden setzen laut Rechtsexpertin Doris Slongo am besten eine Patientenverfügung auf.

    In einer solchen Patientenverfügung kann unter anderem festgelegt werden, welche Behandlungen gewünscht werden, wer wichtige Entscheide treffen soll oder wer einem besuchen darf. Liegt keine solche Patientenverfügung vor, sind die Rechte von Kanton zu Kanton unterschiedlich geregelt. Am besten informiert man sich deshalb vorgängig, was im eigenen Kanton gilt.

    Matthias Schmid

Moderation: Michael Brunner