Velovignette abschaffen?

Wer Velo fährt, muss jedes Jahr eine neue Vignette kaufen. Der Thurgauer Ständerat Philipp Stähelin fordert jetzt die Abschaffung der Velovignette: Sie sei zu aufwändig und zu umständlich.

Die Rechtsfrage: Darf ein Leserbrief verändert werden?

Eine Espresso-Hörerin hat einen Leserbrief an eine Zeitung geschickt. Die Redaktion hat diesen im Wortlaut verändert und gekürzt wiedergegeben. Muss die Verfasserin das akzeptieren?

Beiträge

  • Velovignette abschaffen?

    Der Thurgauer CVP-Ständerat Philipp Stähelin will die Velovignette abschaffen. Diese sei ein alter Zopf und verursache nur Unkosten.

    Die Velofahrer-Vereinigung Pro Velo steht einer Abschaffung allerdings skeptisch gegenüber: Sinnvoller sei es, den Verkauf der Vignette für zusätzliche Informationen an die Velofahrer zu nutzen. Bei den Versichererungsgesellschaften warnt man davor, die mit der Vignette verbundene obligatorische Haftpflichtversicherung zu streichen.

    Alex Reichmuth

  • Darf eine Redaktion Leserbriefe abändern?

    Espresso-Hörerin Brigitte Hauser hat einer Zeitungsredaktion einen Leserbrief geschickt. Dieser wurde zwar gedruckt, trotzdem ist Hauser nicht zufrieden: Ihr Brief sei gekürzt worden, beklagt sie sich, wesentliche Stellen hätten nun gefehlt.

    Muss Hauser sich das gefallen lassen? Eine Redaktion darf Leserbriefe zwar kürzen, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo, aber nur soweit, dass der Sinn des Briefes nicht entstellt wird.