Verbesserte Kundeninformation bei der SBB

Mit dem Fahrplanwechsel hat die SBB auch ein neues Informationssystem in Betrieb genommen. Neu kann die Bahn auch die Passagiere im Fernverkehr per direkten Durchsagen in den Zügen über allfällige Störungen informieren.

 

Energie-Etikette: Die Pluszeichen-Schlacht

Wer ein stromsparendes Haushaltgerät kaufen will, schaut auf die Energie-Etikette. Bei vielen Elektrogeräten gilt aber schon lange nicht mehr das «A» als beste Klasse, sondern «A+» oder gar «A++». Schon bald könnten sogar «A+++»-Klassierungen folgen. Wer soll bei den vielen Pluszeichen noch den Überblick behalten?

Beiträge

  • Energie-Etikette: Die Pluszeichen-Schlacht

    Seit 2002 ist die Energie-Etikette für Haushaltgeräte in der Schweiz obligatorisch. Die Apparate werden mit Buchstaben klassiert: von »A» (sehr gut) bis «G» (schlecht).

    Weil die Elektrogeräte aber laufend besser werden, sind beispielsweise die besten Kühlgeräte schon lange nicht mehr «A» sondern «A+» oder gar «A++».

    Das System ist für die Konsumenten verwirrend. Wer heute ein «A»-Gerät kauft, entscheidet sich unter Umständen für einen Stromfresser. Die EU ist daran, die Energie-Etikette zu überarbeiten. Die wahrscheinlichste Lösung: Es bleibt beim System mit den Pluszeichen. Allenfalls kommen so beim «A» noch mehr Pluszeichen dazu, also Beispielsweise «A+++».

    Flurin Maissen

  • Verbesserte Kundeninformation bei der SBB

    Im Fernverkehr werden die Fahrgäste neu mittels direkten Durchsagen über Störungen informiert. Bisher wurden Informationen vom Zugspersonal weiter gegeben. Von den Passagieren wurde dies in der Vergangenheit wiederholt kritisiert.

    Bei Problemen im Schienenverkehr dauere es oft zu lange, bis die Fahrgäste informiert seien.

    Dies soll sich dank eines neuen Informationssystems nun ändern. Neu kann sich die nationale Bahnverkehrszentrale in Bern mit Durchsagen direkt an die Passagiere richten. Sind mehrere Zugskompositionen betroffen, könne man die Durchsage direkt in mehrere Züge schicken, bestätigt die SBB gegenüber «Espresso». Mit dem Angebot wolle man dem Informationsbedürfnis der Kunden Rechnung tragen. Denkbar sei auch, das Informationssystem bei Grossanlässen einzusetzen, um etwa gezielt auf Umsteigemöglichkeiten hin zu weisen.

    Edith Gillmann