Verreisen. Verweilen. Versichern?

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  • Verreisen. Verweilen. Versichern?

    Vor Ferien im Ausland stellt sich die Frage: Bin ich bei Unfall oder Krankheit genügen versichert? Diese Unsicherheit nutzen Versicherungsgesellschaften aus und bieten spezielle «Reiseversicherungen» an. Diese sind aber häufig gar nicht nötig.

    In Zusammenhang mit Krankheit oder Unfall im Ausland deckt die obligatorische Krankenversicherung und die Nicht-Berufsunfallversicherung des Arbeitgebers vieles ab. Das reicht bei Ferien in Europa meist aus. Bei Reisen in die USA und in den asiatischen Raum empfiehlt sich jedoch eine Reiseversicherung, da die hohen Kosten nicht durch die obligatorische Krankenversicherung bezahlt werden kann.

    Magnus Renggli

  • Wohnungskündigung per E-Mail möglich?

    «Espresso»-Hörerin Brigitte Frey vermietet ein Haus. Nun hat ihr der Bewohner gekündigt. Das Schreiben wurde auf den 30. April datiert, tatsächlich kam es aber erst am 1. Mai per E-Mail bei Brigitte Frey an. Diese Kündigung ist ungültig, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo.

    Das Obligationenrecht schreibt vor, dass die Kündigung eines Mietverhältnisses schriftlich mit Originalunterschrift erfolgen muss. Das bedeutet, dass eine Kündigung per E-Mail nicht gültig ist. Weiter ist bei einer Kündigung das Datum entscheidend, an welchem das Schreiben eintrifft. Es reicht also nicht, den Brief rechtzeitig abzuschicken, er muss rechtzeitig ankommen.

    Simon Thiriet

  • «Das wär doch öppis für d Schwiiz»

    Manchmal staunt man im Ausland über kleine, dort alltägliche Dinge oder Angebote und denkt: «Das wär doch öppis für d Schwiiz». Unter diesem Titel beschreiben «Espresso»-Hörerinnen und -Hörer diesen Sommer Ideen, die sie am liebsten in die Schweiz importieren würden.

    Bio-WC-Anlagen an Wanderwegen, Handschuhe für den Gemüse-Offenverkauf, spezielle Abfallkübel für Kaugummi oder Lichtsignale mit Countdown-Anzeige: Von solchen und anderen Ideen aus aller Welt haben «Espresso»-Hörerinnen und -Hörer schon im Sommer 2009 geschwärmt, bei der ersten Staffel der Serie «Das wär doch öppis für d Schwiiz». Nun geht es in die zweite Runde - mit neuen Konsumideen. Schreiben Sie uns auf: espresso@drs1.ch

    Tobias Fischer