Versandgeschäft mit rezeptfreien Medikamenten rentiert noch nicht

Beiträge

  • Versandgeschäft mit rezeptfreien Medikamenten rentiert noch nicht

    Seit Anfang 2011 vertreibt die Thurgauer Versandapotheke «Zur Rose» als einziges auch rezeptfreie Medikamente. Dieses Geschäft bringe bis jetzt noch keinen Gewinn, sagt «Zur Rose»-Chef Walter Oberhänsli im Konsummagazin «Espresso». Die Menge der verkauften Medikamente sei noch zu gering.

    Der Haken beim Versand von rezeptfreien Medikamenten ist, dass laut Gesetz der Kunde auch dafür ein Arztrezept benötigt. Damit sich die Bestellung für den Kunden überhaupt lohnt, übernimmt «Zur Rose» diese Kosten. Die Arztrezepte stellt in Zusammenarbeit mit der Versandapotheke eine Telemedizin-Firma aus. Sie entscheiden auf Grundlage eines Fragebogens, den jeder Kunde ausfüllen muss. Diese Ärzte würden unabhängig arbeiten und bis zu 10 Prozent der Bestellungen zurückweisen, betont Oberhänsli.

    Oliver Fueter

  • Der Banker und sein Image

    Banker sind skrupellos und arbeiten vor allem in die eigene Kasse. Dieser Ruf haftet spätestens seit der Finanzkrise hartnäckig an der Bankbranche. Diesen Imageschaden hat sich die Bankenwelt teilweise selbst zuzuschreiben.

    Regelmässig kommen in den Medien Vorfälle ans Licht, in denen Banker ihre Kunden über den Tisch ziehen. Dass es sich dabei aber nur um eine sehr kleine Anzahl von Kundenberatern handelt, dass vergessen viele Leute. Es sind die wenigen schwarzen Schafe, die der ganze Branche Schaden zufügen.

    Für die meisten Kundenberater steht das Vertrauen der Kunden an erster Stelle. Trotzdem gilt das altbewährte Sprichwort, Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser.

    Manuel Rothmund