Verspätet und kritisiert: Das neue Fisch-Label ASC

Beiträge

  • Verspätet und kritisiert: Das neue Fisch-Label ASC

    Eigentlich hätte der WWF das neue Zuchtfisch-Label ASC (Aquaculture Stewardship Council) Mitte 2011 auf den Markt bringen wollen. Daraus wird nun nichts. Die Experten können sich nicht auf Standards einigen.

    Erst bei zwei von zwölf Fischarten konnte man sich auf eine nachhaltige Zuchthaltung einigen. «Ziel ist, dass ein Standard möglichst transparent, offen und vor allem breit abgestützt ist», so Mariann Breu, Projektleiterin Seafood beim WWF.

    Die Umweltorganisationen Fair-Fish und Greenpeace kritisieren das neue Label ASC offen. «Zwar ist das Label ein Schritt in die richtige Richtung», sagt Greenpeace-Sprecher Yves Zenger. «Es hält für uns aber nicht, was es verspricht. Das Label ist uns zu wenig nachhaltig.»

    Simon Thiriet

  • Cybermobbing: So kann man sich schützen

    Beschimpft, beleidigt, blossgestellt im Internet: Cybermobbing gehört zu den Schattenseiten der Vernetzung. Wie kann man sich davor schützen? Die Schweizerische Kriminalprävention gibt Tipps.

  • Keine Schuld am Unfall: Muss ich trotzdem bezahlen?

    Ein Mofa-Fahrer hat wegen einer Unachtsamkeit das Auto von «Espresso»-Hörerin Bernadette Gubser gerammt. Die Polizei hat Frau Gubser bescheinigt, am Unfall nicht schuld zu sein. Trotzdem muss sie zwei Drittel des Schadens selber bezahlen. Zu recht, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo.

    Die Gefahr, die im Strassenverkehr vom Auto ausgeht, ist grösser als diejenige des Mofas. Der Autolenker muss wegen dieser sogenannten Betriebsgefahr für den grösseren Teil des Schadens aufkommen, ausser der Mofalenker hat den Unfall grobfahrlässig verschuldet.

    Anders liegt der Fall bei der Kollision zwischen zwei Autos. Hier sind die Betriebsgefahren identisch und der ganze Schaden muss vom Unfallverursacher oder dessen Versicherung übernommen werden.

    Matthias Schmid