Versteckte Stromfresser

Computer, Halogenlampen oder Handy-Adapter - viele Geräte in unserem Alltag verbrauchen Strom, auch wenn sie ausgeschaltet sind. Der so in der Schweiz jährlich verschwendete Strom würde reichen, um in der gleichen Zeit sämtliche Strassen-Beleuchtungen des Landes zu betreiben.

 

Keine Vignetten-Pflicht bei Skiern

Auch wer keine Vignette der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) auf seinen Skiern hat, ist auf der sicheren Seite. Eine Vignette ist nicht obligatorisch und hat auch keinen Einfluss auf die Versicherungsleistung bei Unfällen. Die BFU empfiehlt trotzdem, Skier einmal pro Jahr prüfen zu lassen.

Wie verbindlich sind Bau-Offerten?

«Espresso»-Hörerin Pia Stadler hat bei einer Baufirma eine Offerte für einen Kanalisationsanschluss eines Hauses eingeholt. Die Offerte belief sich auf 4000 Franken. In der Schlussrechnung kosteten die Arbeiten jedoch mehr. Laut DRS-Rechtsexpertin ist es bei Bau-Offerten ratsam, einen fixen Preis abzumachen.

Beiträge

  • Versteckte Stromfresser

    In der Schweiz verpufft jedes Jahr Strom im Wert von rund 250 Mio. Franken in Geräten, die zwar ausgeschaltet sind, aber trotzdem geringe Strommengen verbrauchen. Insbesondere Geräte wie Laptop-Adapter oder Halogenlampen mit eingebauten Transformatoren sind versteckte Stromfresser.

    Der Bund setzt auf das Gesetz. Es schreibt für Neugeräte vor, dass der Stromverbrauch im Off-Modus ein Watt nicht übersteigen darf. Da jedoch noch sehr viele alte Geräte im Umlauf sind, empfehlen viele Energie-Fachleute, Stromschienen zu verwenden.

    Wer seine Geräte zu Hause an eine Stromschiene anschliesst und diese zum Beispiel abends vor dem Zubettgehen ausschaltet, kann sicher gehen, dass überhaupt kein Strom fliesst.

    Felix Münger

  • Keine Vignetten-Pflicht bei Skiern

    Auch wer keine Vignette der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) auf seinen Skiern hat, ist auf der sicheren Seite. Eine Vignette ist nicht obligatorisch und hat auch keinen Einfluss auf die Versicherungsleistung bei Unfällen.

    Die Vignette zeigt lediglich, dass die Skier geprüft worden sind und erinnert daran, sie im nächsten Jahr wieder prüfen zu lassen. Die BFU empfiehlt, Skier jährlich prüfen zu lassen. Sonst könne es passieren, dass die Skibindungen zu früh oder zu spät auslösen.

    Rund 80 Prozent der Sporthändler prüfen nach den BFU-Normen und vergeben die Ski-Vignette. Allerdings kann man seine Skier auch bei Händlern prüfen lassen, die nicht an dieser Aktion beteiligt sind. Wichtig ist laut BFU, dass der Händler die Skier auf einem Prüfgerät kontrolliert. Dies erkennt man daran, dass man nach der Kontrolle eine entsprechende Quittung bekommt.

    Rafael Zeier

  • Wie verbindlich sind Bau-Offerten?

    Das Haus des Bruders von «Espresso»-Hörerin Pia Stadler musste an die Kanalisation angeschlossen werden. Für diese Arbeiten hat ein Baugeschäft Kosten von 4000 Franken offeriert.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo handelt es sich dabei um einen fix abgemachten Preis, dieser darf in der Schlussrechnung nicht plötzlich erhöht werden.

    Wurde kein fester Preis abgemacht, berechnet sich der Preis nach Arbeitsaufwand und Material. Bei einem Kostenvoranschlag sollte der endgültige Preis aber um nicht mehr als ca. 10 Prozent abweichen. Hat es sich bei der Offerte nur um eine ungefähre Schätzung gehandelt, ist der Rahmen für Abweichungen in der Rechnung noch grösser. Ist betreffend dem Preis gar nichts abgemacht worden, kann dies zu bösen Überraschungen führen.

    Matthias Schmid