Versteckte Tierversuche im Abwaschmittel

Dass die Inhaltsstoffe von Kosmetika oft an Tieren getestet werden, ist in der Öffentlichkeit bekannt. Dass dies auch für Alltagschemikalien wie Abwaschmittel gilt, wissen jedoch die wenigsten.

Eine Untersuchung des Schweizer Tierschutz und des Konsumentenschutz hat nun ergeben, dass in den meisten Fällen nicht einmal Hersteller und Grossverteiler wissen, ob die Produkte an Tieren getestet wurden.

 

Konsumnachrichten

- Elektronische Geräte aus dem Ausland können das Schweizer Handy-Netz stören: Beim Kauf sollte man auf ein Label achten.
- Teure Billig-Flüge aus dem Internet: Laut ADAC fallen oft hohe Gebühren an «Espresso»-Beitrag vom 14.6.2010: Wildwuchs bei Flugtickets
- Mehr Straftaten im Internet: Problematisch sind laut Bund vor allem Spionage und Datendiebstahl.

 

Welche Wegkosten darf ein Handwerker verrechnen?

«Espresso»-Hörerin Jacqueline Gisler aus Schaffhausen hat von ihrem Handwerker eine Rechnung für das Montieren von Lampen bekommen. Der Handwerker hat den Anfahrtsweg zweifach verrechnet: Einerseits den effektiven Weg, andererseits eine Wegpauschale. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo hätte er dies nicht tun dürfen.

Beiträge

  • Versteckte Tierversuche im Abwaschmittel

    Verschiedene Kosmetika werden damit beworben, dass die Inhaltsstoffe nicht an Tieren getestet werden. Für Alltagschemikalien wie zum Beispiel Abwaschmittel gibt es hingegen kein solches Label.

    Doch nicht nur den Konsumenten fehlen wichtige Informationen, sogar Hersteller und Grossverteiler wissen oft nicht, ob in ihren Produkten Tierversuche stecken. Dies ergibt eine Auswertung des Schweizerischen Tierschutz und des Konsumentenschutz.

    Kein Anbieter der getesteten Mittel wusste vollumfänglich Bescheid, ob und wann zum letzten Mal Tierversuche für die im Mittel enthaltenen Substanzen durchgeführt wurden. Dies schreibt der Schweizer Tierschutz und der Schweizer Konsumentenschutz. Für den Konsumenten ist ein tiergerechtes Verhalten beim Kaufentscheid kaum möglich.

    Edith Gillmann

  • Welche Wegkosten darf ein Handwerker verrechnen?

    «Espresso»-Hörerin Jacqueline Gisler aus Schaffhausen hat regelmässig Handwerker im Haus. Nachdem letzthin in ihrer Wohnung Lampen montiert wurden, hat sie die Rechnung genauer angeschaut. Der Handwerker hat ihr neben dem Anfahrtsweg auch noch eine Wegpauschale verrechnet.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo darf er den Weg nur einmal verrechnen.

    Der Handwerker darf die ganze Zeit, die er für den Auftrag braucht verrechnen. Dazu gehört auch der Anfahrtsweg. Wenn er diesen separat in der Rechnung aufführt, darf er nicht zusätzlich eine Wegpauschale verlangen.

    Eine solche Wegpauschale muss der Kunde zudem nicht akzeptieren, wenn sie höher ist, als die effektiven Wegkosten. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Weg vom Geschäft des Handwerkers zum Kunden nur kurz ist.

    Matthias Schmid