Versteckter Zucker in den Frühstücksflocken

Beiträge

  • Versteckter Zucker in den Frühstücksflocken

    Gesund soll es sein, das Müesli zum Start in den Tag. Jedenfalls wird auf den Verpackungen mit besonders gesunden Zutaten wie Beeren, Honig oder Vollkornweizen geworben. Dass die Flocken jedoch oft einen hohen Zucker-Anteil enthalten, wird gerne verschleiert.

    In der Zutatenliste wird der Zucker zwar aufgeführt. Mengenangaben sucht man jedoch vergebens. Dies obwohl der Zucker bis zu 50 Prozent der Flocken ausmacht. Rechtlich ist die erlaubt. Das Gesetz schreibt Mengenangaben nur vor, wenn speziell auf eine Zutat hingewiesen wird.

    Da kein Hersteller speziell auf den Zucker in seinem Produkt hinweisen wird, muss er auch nicht sagen, wie viel davon im Müesli enthalten ist. Ernährungsexperten und Konsumentenschützer bemängeln, die Informationen seien für den Konsumenten zu wenig transparent.

    Edith Gillmann

  • Konsumnachrichten

    Voraussichtlich kein Importverbot für Pelze gequälter Tiere / Skigebiete müssen zum Überleben auch im Sommer aktiv sein / Autofarbe ist ausschlagend für Preis beim Wiederverkauf

    Der Import von Pelzen gequälter Tiere ist vermutlich weiter erlaubt. Die vorberatende Kommission des Ständerats hat sich erneut gegen ein Verbot ausgesprochen. Folgt der Rat dem Nein, ist das Verbot vom Tisch.

    Um erfolgreich zu wirtschaften, müssen Skigebiete auch im Sommer aktiv sein. Ein Drittel erzielt bereits jetzt 20 bis 50 Prozent des Umsatzes in den warmen Monaten. Um Umsatzeinbussen wegen Schneemangels wett zu machen, ziehen die Gebiete allerdings auch Preiserhöhungen in Betracht.

    Edith Gillmann

  • Ferienwohnung doppelt vermietet

    «Espresso»-Hörer Robert Schöpflin hat für die Sportferien eine Ferienwohnung gemietet und eine Anzahlung getätigt. Kurz vor den Ferien hat ihm der Vermieter jedoch abgesagt mit der Begründung, die Wohnung sei aus Versehen doppelt vermietet worden.

    Die Anzahlung wurde ihm zwar umgehend zurückbezahlt, Herr Schöpflin hat so kurzfristig vor den Ferien jedoch nur noch eine teurere Wohnung als Ersatz gefunden. Den Aufpreis muss laut Rechtsexpertin Doris Slongo der Vermieter der ersten Wohnung übernehmen. Dieser hat nämlich den Vertrag gebrochen, auch wenn es sich um ein Versehen gehandelt hat.

    Matthias Schmid