Vom Supermarkt-Ei zum Huhn

Mit dem Code, der auf Eier gestempelt ist, konnten Konsumenten bisher nicht viel anfangen. Nun aber hat die Migros eine Idee aus der EU übernommen: Wer den Code im Internet eingibt, soll mehr über den Produktionsbetrieb erfahren. «Espresso» macht den Test und sucht das Huhn zum gekauften Ei.

 

Mund-zu-Mund-Propaganda

Im Internet gibt es keine Verkäufer, die einem die Vor-und Nachteile eines Produktes erörtern. Diese Funktion übernehmen Kunden-Reviews.

Beiträge

  • Vom Supermarkt-Ei zum Huhn

    «Volle Transparenz» versprach die Migros, als sie Anfang Jahr einen neuen Internet-Service einführte: Wer den Code eintippt, der auf jedes Migros-Ei gedruckt ist, soll erfahren, aus welchem Betrieb das Ei stammt.

    Der «Espresso»-Test mit fünf Eiern zeigt: Einige Produzenten geben weder ihren Namen noch die Anzahl Tiere an, andere laden dafür gleich zum Betriebsbesuch ein.

    «Espresso» hat die Einladung angenommen und berichtet aus einem Hühnerstall im Appenzellerland.

    Tobias Fischer

  • Mund-zu-Mund-Propaganda

    Wer im Internet ein Buch, eine DVD, ein Heimelektronikgerät, ein Haushaltsgerät oder anderes kaufen will, steht schon lange nicht mehr ratlos da, weil es im Internet keine Verkäufer gibt. Für einen guten Überblick über die Qualität eines Produktes sorgen die Kunden nämlich gleich selbst.

    Jene, die ein Produkt bereits gekauft und Erfahrung damit haben, schreiben ihr Urteil als sogenanntes Kunden-Review direkt beim Produkt des Online-Ladens hinein und sorgen so für maximale Transparenz.

    Reto Widmer