Was tun bei Unfällen mit Wildtieren?

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  • Kein Handy-Empfang am Konzert

    Im Sommer finden diverse Grossveranstaltungen mit Zehntausenden Besuchern statt: Open Air-Konzerte, Stadtfeste, die Street Parade. Wer sich dabei auf sein Mobiltelefon verlassen muss, hat unter Umständen Pech gehabt. Wenn zu viele Leute gleichzeitig ihr Handy brauchen, wird das Netz überlastet.

    «Immer wieder probieren!», raten die Netzbetreiber.

    An grossen Konzerten wie dem Madonna-Konzert im Letzigrund stocken Swisscom, Sunrise und Orange die Kapazität ihrer Netze auf - mit zusätzlichen Antennen oder einer stärkeren Sendeleistung. Wegen baulichen und gesetzlichen Einschränkungen kann aber auch dann kein Empfang garantiert werden. «Bei einer Netzüberlastung befindet man sich bildlich gesprochen in einer Warteschlaufe», erklärt Orange-Sprecherin Therese Wenger.

    Matthias Schmid

  • Was tun bei Unfällen mit Wildtieren?

    Jede Stunde wird in der Schweiz ein Reh an- oder überfahren. Zählt man andere grosse Wildtiere wie Wildschweine dazu, sind es sogar 2 pro Stunde. Jedes Jahr kollidieren somit 20‘000 Wildtiere mit einem Auto. Wichtig für Autofahrer: Gewisse Regeln müssen bei Wildunfällen beachtet werden.

    Zuallererst sollte man die Polizei informieren. Die kann dann sofort den zuständigen Wildhüter kontaktieren. Dann sollte man die Unfallstelle sichern, sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen: «Am besten ein Pannendreieck aufstellen, eine Schutzveste überziehen und den Verkehr warnen.» Wenn das angefahrene Tier tot ist, rät die Polizei, es von der Strasse zu ziehen. Und Marco Giacometti, Geschäftsführer des Jagd-Dachverbands JagdSchweiz ergänzt, es sei in diesem Fall auch nicht gefährlich, das Tier zu berühren. In der Schweiz gebe es keine Tier-Seuchen mehr, mit denen man sich anstecken könne.

    Muriel Jeisy

  • Viel Potential beim Handyrecycling

    Letztes Jahr sind gegen eine halbe Million Mobiltelefonie, die nicht mehr gebraucht werden in Elektrofachgeschäfte und zu Sammelstellen gebracht worden. Daraus hat man 8 Tonnen Kupfer, 7 Tonnen Aluminium, 4 Tonnen Mangan, 100 Kilogramm Silber und 19 Kilogramm Gold zurückgewinnen können.

    Es könnte allerdings noch viel mehr Material sein: In der Schweiz wird nur jedes fünfte Mobiltelefon zurückgebracht. Die Sendung Echo der Zeit geht dem Phänomen auf die Spur.

    Priscilla Imboden