Weiterbildung: Wer bezahlt?

Der Italienisch-Kurs, der Management-Lehrgang oder das Rhetorik-Training - Weiterbildung kann ganz schön ins Geld gehen. Die Arbeitgeber übernehmen im Durchschnitt die Hälfte der Kosten. Dies sei zu wenig, sagen die Gewerkschaften.

 

 

Orientierung im Weiterbildungs-Dschungel

Welche Weiterbildung passt zu mir? Wie weiss ich, ob ein Kurs auch hält, was er verspricht? Welche Auslagen für Weiterbildung kann ich von den Steuern abziehen? Die Psychologin und Laufbahnberaterin Regula Zellweger beantwortet die Fragen von «Espresso»-Hörerinnen und -Hörern.

Beiträge

  • Weiterbildung: Wer bezahlt?

    Sprachkurse, Workshops zur Persönlichkeits-Entwicklung, Führungs-Seminare - in der Schweiz geniesst die Weiterbildung einen hohen Stellenwert. Allerdings sind die Kurskosten oft hoch.

    Die Arbeitgeber übernehmen im Durchschnitt rund die Hälfte der Kosten für Weiterbildungen. Die andere Hälfte berappen die Arbeitnehmer selbst. Allerdings unterstützen die Firmen höher qualifizierte Mitarbeiter und Kader stärker als Angestellte in tieferen Chargen. Auch bezahlen die Firmen Männern mehr Beiträge an die Weiterbildung als Frauen.

    Die Gewerkschaften fordern deshalb ein gesetzlich garantiertes Recht auf Weiterbildung für alle. Der Arbeitgeberverband winkt ab. Ein Obligatorium hätte nicht den gewünschten Effekt und würde keine Verbesserung bringen.

    Felix Münger

  • Orientierung im Weiterbildungs-Dschungel

    Viele Menschen bilden sich in ihrer Freizeit freiwillig weiter. Allerdings ist es nicht immer einfach, das passende Angebot zu finden.

    Zum einen kann es Schwierigkeiten bereiten, überhaupt herauszufinden, welche Weiterbildung im konkreten Fall sinnvoll wäre. Zum anderen ist das Angebot an Kursen riesig und die Qualität der verschiedenen Anbieter sehr verschiedenen.

    Die Laufbahnberaterin und Buchautorin Regula Zellweger beantwortet die Fragen von «Espresso»-Hörerinnen und -Hörern und gibt Orientierung im Dschungel der Weiterbildung.

    Felix Münger