Weiterer Postärger: Einschreiben obligatorisch

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  • Weiterer Postärger: Einschreiben obligatorisch

    Immer noch ärgern sich viele über die neuen Posttarife. Auch ein Stein des Anstosses: Maxibriefe ins Ausland können seit 1. April nur noch per Einschreiben verschickt werden.

    Mehrere «Espresso»-Hörer ärgern sich über die Post: Seit 1. April müssen Briefe ins Ausland, die dicker als 2 Zentimeter sind, zwingend eingeschrieben werden. Diese Art Sendung heisst Maxibrief. Anstatt beispielsweise 9.50 Franken kostet eine solche Sendung seit 1. April 15.50 Franken, da die Einschreibgebühr von 6 Franken dazu kommt.

    «Um ein wertloses Buch nach Deutschland zu schicken, hätte ich 30 anstatt 24 Franken bezahlen sollen», ärgert sich Post-Kunde Joachim Benn. Er hat das Buch dann in Jestetten auf die deutsche Post gebracht. «Dort kostete mich das Päckli gut 4 Euro.»

    Nicole Roos

  • «Espresso»-Held Nr. 4 ist der Dübel

    Der Ingenieur John Joseph Rawlings erhielt 1910 vom British Museum einen Auftrag für Elektroinstallationen. Allerdings sollte er dabei die Wände möglichst unversehrt lassen.

    Ein schwieriges Unterfangen, denn bisher hatte man schwere Gegenstände stets so an die Wand montiert, indem man ein Stück Wand herausbrach, und das Loch dann mit einem Stück Holz und Mörtel füllte.

    Rawlings erfand das Prinzip «Haltung durch Ausdehnung», und er konstruierte eine Art Dübel aus Juttefäden und Klebstoff. Knapp 50 Jahre später brachte der Deutsche Artur Fischer den Spreizdübel aus Kunststoff auf den Markt. Davon wurden bis heute rund 20 Milliarden Stück verkauft.

    Martina Schnyder

  • QR-Codes: Entschlüsseln mit dem Handy

    Immer häufiger begegnen uns im Alltag QR-Codes, im Volksmund auch «Klötzchen-Codes» genannt. Man findet sie zum Beispiel auf Werbeplakate oder Inserate gedruckt. Im quadratischen Muster sind Informationen verschlüsselt. Diese können auch heikel sein.

    QR steht für «quick response», also «schnelle Antwort». Die Idee dahinter ist, dass man schnell zu elektronischen Informationen kommt, ohne etwas auf einer Tastatur eingeben zu müssen. Dafür erfasst man mit der Handy-Kamera den quadratischen Code. Dieser wird dann umgewandelt in eine Internetadresse oder einen kurzen Text. Man benötigt dafür lediglich ein kleines Leseprogramm (Reader) auf dem Handy.

    Oliver Fueter