Weniger Fussgängerstreifen - mehr Sicherheit?

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  • Weniger Fussgängerstreifen - mehr Sicherheit?

    Die Behörden in der Schweiz räumen auf: Sie lassen Fussgängerstreifen entfernen, weil diese die Sicherheitsnormen nicht erfüllen. Damit irritieren sie Fussgängerinnen und Fussgänger, wie Reaktionen aus der «Espresso»-Hörerschaft zeigen.

    Verkehrsexperten erklären, welche Überlegungen hinter den Sicherheitsnormen stehen und in welchen Fällen man besser eine Alternative zum Fussgängerstreifen wählt. Denn der Streifen gebe dem Fussgänger zwar den Vortritt, aber nicht unbedingt Sicherheit.

    Damit ein Fussgängerstreifen als sicher gilt, müssen verschiedene Anforderungen erfüllt sein. Entscheidend sind zum Beispiel das Tempo der Fahrzeuge, die Sichtweite, die Beleuchtung des Streifens und das Verkehrsaufkommen. Werde ein Fussgängerstreifen nämlich nur selten benützt, würden sich die Fahrzeuglenker daran gewöhnen und die Aufmerksamkeit verlieren, erklären Fachleute.

    Tobias Fischer

  • Gefundenes Geld: Darf ich es behalten?

    «Espresso»-Hörerin Sandra Liechti hat in einer Brockenstube ein Tee-Set gekauft. Zuhause hat sie darin verstecktes Geld gefunden. Offensichtlich hatte der Vorbesitzer das Tee-Set als Sparkässeli gebraucht, und im Brockenhaus wurde dies nicht gemerkt.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo muss Frau Liechti versuchen, den Vorbesitzer ausfindig zu machen. Behalten darf sie das Geld nicht.

    Findet Frau Liechti den Vorbesitzer des Tee-Sets nicht, muss sie das Geld bei der Polizei abgeben. Ansonsten macht sie sich strafbar. Wird der Vorbesitzer ausfindig gemacht, steht ihr jedoch ein Finderlohn zu. Dieser beträgt im Normalfall 10 Prozent des Wertes. Meldet sich der Vorbesitzer fünf Jahre lang nicht, bekommt Frau Liechti das Geld wieder und darf es behalten.

    Matthias Schmid