Winterdienst: Das Problem mit dem Salz

In der Schweiz werden in einem Winter bis zu 190'000 Tonnen Salz auf Strassen und Trottoirs verstreut. Das Salz schadet dabei sowohl der Umwelt als auch der Infrastruktur. Zum Salz gibt es aber auch Alternativen - zum Beispiel Zucker.

Berufsportrait: Richter

Bernhard Brunner (65) ist seit über 20 Jahren Richter am Gericht in Burgdorf. Trotzdem nimmt er seine Fälle keinesfalls auf die leichte Schulter.

Beiträge

  • Winterdienst: Das Problem mit dem Salz

    Bis zu 190'000 Tonnen Salz landen in einem Winter auf den Schweizer Strassen. Weil das Salz aber der Umwelt und den Strassen schadet, versuchen die Winterdienste, den Gebrauch einzuschränken und Alternativen zu finden.

    Einzelne Gemeinden haben bereits komplett auf sogenanntes «Solewasser» umgestellt. So lässt sich rund die Hälfte an Salz einsparen.

    Auf einem Autobahnabschnitt im Kanton Bern läuft zudem ein Versuch, Salz durch Zucker zu ersetzen. Dabei wird ein Abfallprodukt aus der Zuckerherstellung verwendet, das viel umweltfreundlicher als Salz ist.

    Vor allem auf Trottoirs und Gehwegen wird häufig Splitt als Alternative zum Salz verwendet. Seit kurzem setzen vor allem höher gelegene Schweizer Gemeinden stattdessen auf Holzplättchen, die mit Magnesiumsalz versetzt sind.

    Matthias Schmid

  • Berufsporträt: Richter

    Unzählige Angeschuldigte, viele scheidungswillige Paare, zerstrittene Parteien und Opfer sassen schon vor ihm im Gerichtssaal. Bernhard Brunner (65) ist seit über 20 Jahren Richter.

    Das Gericht in Burgdorf befindet sich in einem mittelalterlichen Schloss hoch über dem Städchen. Dort wird gerichtet, verhandelt, geurteilt oder freigesprochen.

    Um Richter zu werden, muss man nach der Matura Rechtswissenschaften studieren. Im Minimum braucht es ein Lizentiat oder einen Mastertitel. In den meisten Kantonen braucht es auch noch das Anwaltspatent. Das Studium dauert im Durchschnitt acht Jahre.

    Entscheide zu fällen, zu richten, das macht Bernhard Brunner keine Mühe. Dennoch beschäftigen ihn seine Fälle oder «Händel» wie er sagt. Manchmal sogar nachts. Denn auf die leichte Schulter nimmt er keinen seiner Entscheide.

    Regula Zehnder