Wo Korkzapfen veredelt und rezykliert werden

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  • Wo Korkzapfen veredelt und rezykliert werden

    Wer eine Flasche Wein entkorkt, denkt wohl nicht zuerst an Näfels im Glarnerland. Doch hier landet mancher Korkzapfen gleich zweimal in seiner Karriere: Im neuen Zustand für die Veredelung, im gebrauchten Zustand fürs Recycling.

    Die Firma Schlittler betreibt die einzige Korkmühle der Schweiz. Alle Korkzapfen, die bei einer Schweizer Sammelstelle abgegeben werden, kommen nach Näfels. Hier werden sie zerhackt und zu Korkschrot vermahlen. Dieses kommt bei der Produktion von Korkplatten, Isolationen oder Fussbetten zum Einsatz.

    Bei der Zapfensammlung kommen jährlich etwa 15 Tonnen Kork zusammen, Tendenz steigend. Damit erlebt die alte Korkmühle einen zweiten Frühling. Ausserdem muss die Firma Schlittler im Gegensatz zu früher keine Korkabfälle mehr importieren, um Korkschrot herzustellen. Das Recycling-Potential ist allerdings längst nicht ausgeschöpft: In der Schweiz werden jährlich über 150 Millionen Korkzapfen aus Flaschen gezogen, das sind 400 Tonnen Kork.

    Tobias Fischer

  • Trick 77: Entfernen von Rostflecken auf dem Besteck

    Weist maschinell gewaschenes Besteck Rostflecken auf, handelt es sich in den meisten Fällen um sogenannten «Flugrost». Dieser entsteht, wenn sich Rostpartikel im Geschirrspüler von fremden Quellen lösen. Auch rostfreies Besteck kann von Flugrost befallen werden.

    Typische Auslöser von Flugrost sind rostige Geschirrkörbe, Schrauben an Pfannendeckel oder alte Rüstmesser und Sparschäler. Daher vor dem Waschen Geschirr und Maschine auf Roststellen überprüfen und Rüstmesser sowie Sparschäler immer von Hand abwaschen. Flugrost lässt sich trocken mit einem Lappen entfernen. Bei hartnäckigen Flecken hilft etwas Zahnpasta. Bleiben Flecken zurück, sollte der Messerschmied konsultiert werden.

    Krispin Zimmermann