Zahlungen am Postschalter nehmen ab

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  • Zahlungen am Postschalter nehmen ab

    Seit verschiedene Firmen in der Schweiz den Kunden die Gebühr bei Bareinzahlungen am Postschalter überwälzen, haben diese massiv abgenommen.

    2010 wurden 200 Millionen Zahlungen am Postschalter getätigt. Durchschnittlich nahm die Anzahl Zahlungen in den letzten Jahren um 3 Prozent ab. Im vergangenen Jahr reduzierten sich die Zahlungen am Postschalter jedoch um 7 Prozent. Damit sind die Einzahlungen am Postschalter überdurchschnittlich stark zurückgegangen.

    Der Grund dafür ist, dass vor zwei Jahren mehrere Kreditkartenfirmen begonnen haben, ihren Kunden die sogenannten Empfängergebühren, die bisher die Firmen bezahlt haben, ebenfalls in Rechnung zu stellen. Wer am Postschalter eine Rechnung bar einbezahlt, der nimmt dem Empfänger Geld weg. Denn die Post verrechnet bei Bareinzahlungen am Schalter dem Empfänger eine Gebühr. Diese ist je nach Betrag unterschiedlich hoch und beträgt zwischen einem und drei Franken.

    Nicole Roos

  • Konsumnachrichten

    Warmer Frühling lässt Winzer jubeln / Mieter vor der Schlichtungsbehörde: neues Info-Angebot / Mehr offene Stellen im Finanzsektor

    Aufgrund der aussergewöhnlich warmen Temperaturen in der Schweiz begannen dieses Jahr zum Beispiel die Chasselas-Trauben bereits im Mai zu blühen. Seit 1925 sei dies nur sieben Mal vorgekommen, meldet das Bundesamt für Landwirtschaft. Weil deshalb der Wein viel früher reif ist, als in anderen Jahren, seien die Voraussetzungen für einen hervorragenden Weinjahrgang gegeben, so das Bundesamt weiter.

    Das Bundesamt für Wohnungswesen startet auf seiner Webseite ein Informationsangbot zu den Neuerungen bei den Schlichtungsverfahren in Mietsachen. Unter anderem soll ein Blog den Meinungsaustausch zwischen den beteiligten Kreisen fördern.

  • Weniger Lohn während Krankheit?

    «Espresso»-Hörer Stefan Muheim wurde von seinem Arzt für zwei Wochen krankgeschrieben. Während dieser Zeit hat ihm sein Arbeitgeber bloss 80% seines Lohnes ausbezahlt. Die Begründung: Nur dieser Anteil seines Lohnes sei versichert.

    «Das ist möglich», sagt Rechtsexpertin Doris Slongo. Häufig sind Angestellte durch eine Taggeld-Versicherung besser geschützt, als durch das Gesetz. Per Gesetz bekäme man zwar während der Krankheit den vollen Lohn ausbezahlt, dies jedoch nur während einer kurzen Zeit.

    In der Praxis zahlt die Versicherung im Fall von Herrn Muheim zwar nur 80% des Lohnes, wäre er länger krank, würde sie jedoch länger zahlen als vom Gesetz vorgeschrieben.

    Simon Thiriet