Zu wenig Schweizer Bio-Wein

Während Bio-Produkte boomen ist Schweizer Bio-Wein nach wie vor ein Nischenprodukt. Für Konsumenten ist Bio nicht das zentrale Kaufargument und Weinbauern scheuen das Risiko.

Wer nach Bio-Kriterien Wein anbaut, läuft Gefahr die Ernte wegen Pilzkrankheiten zu verlieren. Forscher versuchen deshalb, resistente Traubensorten zu züchten, die dem Bio-Wein auf die Sprünge helfen sollen.

 

Was passiert mit Plastik im Altpapier?

Eine «Espresso»-Hörerin stellt die Frage, wie problematisch es sei, wenn Magazine und Kataloge mitsamt der Plastikverpackung ins Altpapier gelegt würden. «Espresso» besuchte die Papierfabrik Utzenstorf (BE) und sagt, weshalb Plastik im Altpapier weniger schlimm ist als vermutet.

Beiträge

  • Zu wenig Schweizer Bio-Wein

    Auch wenn man ihn geschmacklich nicht von anderem Wein unterscheiden kann, ist Schweizer Bio-Wein ein Nischenprodukt. Nur gerade 2 Prozent der Schweizer Rebfläche wird dafür verwendet.

    Dass Bio-Wein ein Nischendasein fristet, liegt hauptsächlich daran, dass die Produktion von Bio-Wein aufwändig und riskant ist. Wegen dem für Wein ungünstigen Klima in der Schweiz ist das Risiko hoch, dass Reben von Pilzkrankheiten befallen werden. Solche Krankheiten treffen Bio-Weinbauern besonders hart, da diese auf Grund der Bio-Richtlinien nur ein enges Spektrum an Pflanzenschutzmitteln verwenden dürfen.

    Rafael Zeier

  • Was passiert mit Plastik im Altpapier?

    Entstehen beim Papierrecycling Probleme, wenn Magazine und Kataloge mitsamt der Plastikverpackung entsorgt werden? Wenn möglich sollten Hefte ausgepackt werden, sagt Alain Probst von der Papierfabrik Utzenstorf.

    Allerdings ist Plastik im Altpapier weit weniger problematisch als vermutet. Es wird maschinell aussortiert und separat entsorgt. Alain Probst meint, aus ökologischer Sicht seien verpackte Magazine und Kataloge im Altpapier immer noch sinnvoller, als wenn diese im Hauskehricht landen.

    «Espresso» hat den Recyclingprozess beobachtet und sagt, wie aus alten Zeitungen neue entstehen.

    Tobias Fischer