Die KESB: Warum ist sie so unbeliebt?

  • Montag, 24. August 2015, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 24. August 2015, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Montag, 24. August 2015, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Demokratisch legitmiert, gute Noten aus Fachkreisen und doch immer wieder in Frage gestellt: die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde, kurz KESB. Warum eigentlich?

Seit 2013 gilt das neue Kinder- und Erwachsensschutzgesetz, das auch den Auftrag an die dazugehörende Behörde die KESB regelt. Viel Kritik ist immer wieder zu hören, obwohl die Behörde demokratisch legitimiert ist und regelmässig von Fachkreisen gute Noten erhält.

Woran entzündet sich diese Kritik? An konkreten Problemen oder stecken da andere Mechanismen dahinter?

Beiträge

  • Besuch beim Amt für Beistandschaften

    Einen Beistand erhält, wer in irgendeiner Form nicht mehr kann. «Schwächezustand» nennt es das Gesetz. Das kann Demenz sein, eine Psychose oder sonst ein Handicap. Einen Beistand erhält, wer keine Familinemitglieder mehr hat, die helfen können, oder kein anderes Amt, das zuständig ist.

    Auf der einen Seite greift ein Beistand ein in die Persönlichkeitsrechte - auf der anden Seite aber ist er eine grosse Hilfe - vor allem, wenn das Leben aus verschiedenen Gründen nicht mehr rund läuft.Eine Reportage.

    Maya Brändli

  • Die KESB von Innen

    Die Basler KESB hat seit ihrer Entstehung stets als professionelle Behörde gearbeitet - dies im Gegensatz zu Laienbehörden in andern Kantonen und Gemeinden. Damit blickt sie auf eine lange Erfahrung und auch Gewschichte zurück.

    Die Basler KESB hat dazu ihre Türen und Dossiers weit aufgemacht und der Autorin der Sendung freie Einsicht gewährt. Eine Reportage.

    Maya Brändli

Autor/in: Maya Brändli, Moderation: Monika Schärer, Redaktion: Dania Sulzer