Gross, grösser, am städtischsten

  • Montag, 26. August 2019, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 26. August 2019, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Montag, 26. August 2019, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Die grossen Städte wollen wachsen, um im Wettlauf der «Global cities» zu bestehen. Um welchen Preis?

Paris spielt gerade exemplarisch durch, was Thema in vielen europäischen Städten ist: Man will grösser werden, wichtiger – setzt auf gigantische Grossprojekte wie Supercity und neue Flughäfen.

Dagegen suchen zahlreiche Menschen ihr Heil im «Urban gardening», in teilweise ebenfalls sehr künstlichen Nischenwirtschafts-Modellen: Was braucht es, um diese beiden Entwicklungen so zu steuern, dass sie menschen- und umweltgerecht funktionieren? Wieviel Politik kann sein? Wieviel muss sein?

Beiträge

  • «Grand Paris»

    Die Stadt Paris ist von der Ringautobahn, dem «Boulevard périphérique» eingeschnürt. Nun soll das Projekt «Grand Paris» dieses Korsett sprengen und die Museumsstadt fit machen für die Zukunft.

    Kernelement ist der «Grand Paris Express», eine Ring-Metro mit 200 Schienenkilometern und 68 neuen Bahnhöfen.

    Das riesige Infrastrukturprogramm soll die wirtschaftliche Entwicklung der Region ankurbeln. Damit Paris im Konkurrenzkampf der Weltstädte mithalten kann. Viele grosse Firmen sitzen jetzt in den Startlöchern. Kritische Bürgerinnen und Bürger wollen verhindern, dass die Umwelt dabei auf der Strecke bleibt.

    Bettina Kaps

  • «Grand Zürich?»

    Wachstum ist auch in der Schweiz angesagt - exemplarisch dafür die boomende Stadt Zürich.

    Auch hier stellt sich die Frage, wie man all die unterschiedlichen Ansprüche und Ängste, die mit Wachstum einher gehen, auf eine Linie bringt - und trotzdem expandiert. Denn es ist und bleibt eine Tatsache: wir Menschen werden immer mehr.

    Die Zürcher Stadtplanerin Katrin Gügler und die Zürcher Stadtentwicklerin Anna Schindler im Gespräch.

    Maya Brändli

Autor/in: Maya Brändli, Bettina Kaps, Moderation: Monika Schärer, Redaktion: Noëmi Gradwohl