Horst Eberhard Richter, Doyen der Psychoanalyse

Am 20. Dezember starb Horst Eberhard Richter im Alter von 88 Jahren. Er gilt als Doyen der deutschen Psychoanalyse. Mit seinem Buch «Eltern, Kind, Neurose» schaffte er nicht nur den Durchbruch, sondern er begründete damit auch die heute selbstverständlich gewordene Familientherapie.

Horst Eberhard Richter war darüber hinaus auch einer, der sich einmischte. Nicht nur als Einzelfigur, ihm war noch viel mehr das Kollektiv wichtig. Er wirkte mit in «Ärzte für den Frieden» und unterstützte die «Attac»-Bewegung.

In einem Gespräch, das Angelika Schett 2002 mit ihm führen konnte, erzählt Horst Eberhard Richter von seinem Buch «Das Ende der Egomanie», mit dem er seine Position in der Gesellschaft klar umriss.

Autor/in: Angelika Schett