Klimahelden (2/2): Haiti und Schottland

  • Dienstag, 23. Juli 2019, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 23. Juli 2019, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 23. Juli 2019, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Statt ewiger Hiobsbotschaften Es ist möglich, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Oder zumindest, sein Leben, seine Umgebung so zu verändern, dass einen die Folgen der globalen Erwärmung – hoffentlich – nicht mit voller Wucht treffen.

In Haiti verändern Bauern ihre Wirtschaftsweise so, dass ihnen Wasser und Boden bessere Erträge liefern, ohne dass sie die Ressourcen schädigen.

Schottland pflanzt pro Jahr 100 Quadratkilometer Wald, um Kohlendioxid abzubauen. Das erhöht die Biodiversität und liefert klimaneutrales Baumaterial.

Beiträge

  • Innovative Kleinbauern in Haiti

    Die Erderwärmung verursacht mehr Dürren, Überschwemmungen und Wirbelstürme. So werden ganze Ernten vernichtet.

    Am stärksten betroffen sind vorgeschädigte Regionen – Inseln, an deren Ufern der Mensch die Mangrovenwälder abgeholzt hat; Bergregionen, die der Mensch abgeholzt hat und die nun schutzlos Hitze, Sturm und Bodenerosion ausgesetzt sind.

    Zu den schlimmsten Beispielen zählt Haiti, abgeholzt und geplündert von Dutzenden Gewaltherrschern; geplagt von Erdbeben, Hurricanes und bürgerkriegsähnlichen Unruhen ohne Ende. Doch auch in Haiti gibt es Menschen, die sich dem Klimawandel stellen.

    Thomas Kruchem

  • Schottland forstet auf

    Wald, eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen gibt zahllosen Lebewesen eine Heimat und schützt die Böden. Er absorbiert gewaltige Mengen des Klimagases Kohlendioxid. Wald puffert also den Klimawandel ab.

    Trotzdem wurde allein im Jahre 2018 weltweit Wald von fast der Grösse Englands abgeholzt – vor allem Regenwald in Ländern wie Brasilien oder Indonesien.

    Einen anderen Weg macht Schottland vor. Schottland war noch vor einigen hundert Jahren weitgehend bedeckt mit Regenwald. Dann kamen der Mensch und die industrielle Revolution. Vor hundert Jahren waren gerade noch vier Prozent Schottlands bewaldet.

    Thomas Kruchem

Autor/in: Thomas Kruchem, Moderation: Monika Schärer, Redaktion: Raphael Zehnder; Produktion: Dagmar Walser