Künste im Gespräch. Frankensteins Monster und monströser Klang

  • Donnerstag, 20. Dezember 2018, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 20. Dezember 2018, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 20. Dezember 2018, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Mary Shelley schrieb «Frankenstein» vor 200 Jahren am Genfersee. Sein Monster lebt bis heute. Eine Sammlung von Synthesizern und Orgeln in Fribourg kann in einem «Playroom» bespielt werden.

Jegliche Varianten von Synthesizern geniessen unter Insidern teilweise Kultstatus. Es ist ihr Klangbild, das sie besonders macht. Ein Sammler in Fribourg hat nun einen Playroom eröffnet, in dem Musiker die unterschiedlichsten Geräte bespielen können.

Mary Shelleys Roman «Frankenstein» und sein Monster inspirieren die verschiedensten Geister. Die Geschichte seiner Entstehung führt an den Genfersee. Das Monster polarisiert seit genau 200 Jahren – und lebt bis heute.

Beiträge

  • Die Magie der Synthesizer

    In Fribourg, im Untergeschoss eines Fabrikgebäudes schlummert eine der weltweit grössten Sammlungen elektronischer Musikinstrumente. Doch dort kann man die teils sehr raren Synthesizer und Orgeln nur anschauen – leider nicht spielen. Das ändert sich nun: mit dem neuen «Playroom».

    Der Keyboarder Ephrem Lüchinger hat sich die ganze Sammlung angesehen, hat selber in die Tasten gegriffen und erzählt, dass elektronische Musikinstrumente durchaus eine Seele haben können.

    Roman Hosek

  • Frankensteins Monster - eine Kreatur des Genfersees

    Begeisterten Lesern standen angeekelte Kritiker gegenüber, als «Frankenstein» im Jahr 1818 veröffentlicht wurde. Aber niemand konnte ihm etwas anhaben. Das Monster lebt bis heute.

    Wir reisen mit Barbara Straumann, Assistenzprofessorin für Anglistik an der Universität Zürich in der Zeit zurück zu Frankensteins Geburtsort am Genfersee.

    In ein Jahr ohne Sommer, in dem sich die 18-jährige Mary Shelley auf einen Schreibwettbewerb mit gestandenen Autoren einliess. Sie hat «Frankenstein» ins kollektive Gedächtnis geschrieben.

    Valérie Wacker

Autor/in: Roman Hosek, Valérie Wacker, Moderation: Monika Schärer, Redaktion: Noëmi Gradwohl